50.000 Euro für Offenbachs Street-Ambulanz retten medizinische Versorgung für Obdachlose
Raphaela Hermighausen50.000 Euro für Offenbachs Street-Ambulanz retten medizinische Versorgung für Obdachlose
Die Street-Ambulanz des Caritasverbandes Offenbach erhält eine Spende in Höhe von 50.000 Euro von der Emma-und-Wilhelm-Spahn-Stiftung. Die am 23. Februar 2024 bekannt gegebene Förderung ermöglicht die Finanzierung einer qualifizierten Pflegefachkraft für ein Jahr. Die Stiftung engagiert sich damit im Einklang mit ihrem Auftrag, benachteiligte Gruppen – insbesondere ältere und obdachlose Menschen – zu unterstützen.
Die Ambulanz bietet kostenlose medizinische Versorgung für Bedürftige an, darunter Obdachlose, nicht krankenversicherte EU-Bürger:innen sowie Menschen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus. Neben der Grundversorgung umfasst das Angebot Hilfe bei der Körperhygiene und die Vermittlung an weitere medizinische und Beratungsstellen.
In den vergangenen zwei Jahren ist die Nachfrage nach den Leistungen der Ambulanz kontinuierlich gestiegen. Durch ihren guten Ruf und ein wachsendes Netzwerk in Offenbach hat sich die Zahl der Behandlungen erhöht. Die Einrichtung finanziert sich über Geld- und Sachspenden, Kirchensteuermittel sowie ehrenamtliches Engagement.
Die Emma-und-Wilhelm-Spahn-Stiftung entschied sich für die Unterstützung der Ambulanz, da diese sich gezielt um marginalisierte Gruppen kümmert. Dank der Spende kann die wichtige pflegerische Betreuung ein weiteres Jahr aufrechterhalten werden – zum Wohl jener, die oft nur schwer Zugang zu medizinischer Versorgung finden.
Die 50.000 Euro fließen direkt in die Stelle einer Pflegekraft und sichern so die fortlaufende medizinische Betreuung der sozial schwächsten Bewohner:innen Offenbachs. Die Fähigkeit der Ambulanz, kostenlose Hilfe anzubieten, hängt maßgeblich von solchen Zuwendungen ab, da sie Menschen erreicht, die kaum oder gar keinen Zugang zum regulären Gesundheitssystem haben.






