Alba Berlin plant NBA-taugliche Arena im Südosten der Hauptstadt
Raphaela HermighausenAlba Berlin plant NBA-taugliche Arena im Südosten der Hauptstadt
Alba Berlin treibt Pläne für eine neue NBA-taugliche Arena im Südosten der Stadt voran
Der Basketballclub plant den Bau einer modernen Spielstätte im Bezirk Adlershof, um die Abhängigkeit von der derzeitigen Heimspielstätte, der Uber Arena nahe dem Ostbahnhof, zu verringern. Die neue Arena mit 15.000 Plätzen soll nicht nur die Betriebskosten senken und Terminüberschneidungen vermeiden, sondern auch Albas Bewerbung um einen festen Startplatz in der kommenden NBA Europe League stärken.
Die Anlage wird das Herzstück eines größeren Sportcampus bilden, der Trainingsstätten für die Profi- und Nachwuchsmannschaften des Vereins beherbergen soll. Als Standort ist ein unbebautes Grundstück zwischen den S-Bahn-Stationen Adlershof und Johannisthal vorgesehen. Die Finanzierung, die sich voraussichtlich im dreistelligen Millionenbereich bewegen wird, soll teilweise durch ein Konsortium US-amerikanischer Banken gedeckt werden.
Der Berliner Senat hat das Vorhaben bereits grundsätzlich befürwortet und begrüßt die Idee, dass die NBA in der Hauptstadt eine Heimat findet. Albas Manager Marco Baldi wird die Pläne sowie eine Machbarkeitsstudie am kommenden Freitag offiziell dem Sportausschuss des Abgeordnetenhauses vorstellen.
Die neue Arena ist ein zentraler Baustein in Albas Strategie, um sich einen Platz in der NBA Europe League zu sichern, die im Oktober 2027 an den Start geht. Der Verein gilt als einer der Favoriten für einen dauerhaften Startplatz in dem Wettbewerb.
Sollte das Projekt genehmigt werden, würde die neue Spielstätte die Uber Arena als primäre Heimspielstätte ablösen. Damit sollen langjährige Probleme mit hohen Mietkosten und Spielplan-Konflikten gelöst werden. Gleichzeitig würde Berlin seine Position als wichtiger Standort für den europäischen Basketball im Zuge der NBA-Expansion weiter ausbauen.






