07 May 2026, 12:33

AWO Wiesbaden übernimmt Familienberatung im Schelmengraben von der Diakonie

Diagramm eines X-chromosomal dominanten Familienstammbaums mit betroffener Mutter und erklärendem Text.

AWO Wiesbaden übernimmt Familienberatung im Schelmengraben von der Diakonie

AWO Wiesbaden übernimmt Familienberatungsstelle im Schelmengraben von der Diakonie

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Wiesbaden hat die Familienberatungsstelle im Schelmengraben von der Diakonie übernommen. Der Wechsel vollzog sich im Mai und soll der steigenden Nachfrage nach Unterstützungsangeboten gerecht werden. Die Verantwortlichen streben an, die Übergangsphase möglichst reibungslos zu gestalten und gleichzeitig das Angebot auszubauen.

Die Entscheidung für die AWO Wiesbaden fiel aufgrund ihrer Erfahrung und ihrer Fähigkeit, das Beratungsangebot weiterzuentwickeln. Patricia Becher, Dezernentin für Soziales, verwies auf einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Familienberatung in der gesamten Stadt. Der Übergang wurde so organisiert, dass laufende Termine und bestehende Hilfsangebote unbeeinträchtigt bleiben.

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Familien, die mit Konflikten, Trennungen oder schulischen Problemen konfrontiert sind, können weiterhin auf dieselben Fachkräfte zurückgreifen. Die Beratungsstelle bleibt darauf fokussiert, Eltern und Kindern in schwierigen Situationen verlässliche und einfühlsame Unterstützung zu bieten.

Bastian Hans, Geschäftsführer der AWO Wiesbaden, hat Pläne für neue Initiativen vorgestellt. Dazu gehören Präventionsprogramme, eine engere Zusammenarbeit mit Schulen sowie eine zweite Beratungsstelle im Westend. Ziel ist es, das Angebot zugänglicher zu machen, ohne dabei die hohe Qualität der Betreuung zu beeinträchtigen.

Die Übergabe von der Diakonie an die AWO Wiesbaden bedeutet einen Wechsel in der Trägerschaft, nicht jedoch in der Qualität der Leistungen. Familien erhalten weiterhin dieselbe Unterstützung – nun aber mit zusätzlichen Präventions- und Vernetzungsangeboten. Die Erweiterung erfolgt vor dem Hintergrund einer wachsenden Nachfrage nach Familienberatung in der Stadt.

Quelle