19 April 2026, 18:27

Berlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlin auf dem Cover, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, begleitet von Texten über die Bevölkerung und Merkmale der Stadt.

Berlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028

Der Berliner Senat hat Pläne bekannt gegeben, das Quartiersmanagement-Programm bis 2028 auf elf neue Gebiete auszuweiten. Mit dieser Maßnahme sollen soziale Herausforderungen in Stadtteilen angegangen werden, die mit akuten Schwierigkeiten konfrontiert sind. Die Förderung wird Infrastrukturverbesserungen sowie gemeindegetragene Projekte in der gesamten Stadt unterstützen.

Die Erweiterung erfolgt im Zuge des schrittweisen Rückzugs der Finanzierung aus 19 bestehenden Quartiersmanagement-Gebieten bis Ende 2027. Dieser stufenweise Ausstieg ermöglicht es, die Mittel in die neu ausgewählten Gebiete umzulenken. Seit 1999 wurden mehr als 700 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln investiert, um 50 Berliner Stadtteile zu stabilisieren.

Die elf neuen Gebiete – Nauener Platz, Südpark, Askanischer Platz, Paul-Hertz-Siedlung, Neustadt West, Georg-Ramin-Siedlung, Tirschenreuther Ring, Britz Nord, Britz Süd, Bohlener Straße und Hausotterplatz – wurden aufgrund ihres dringenden sozialen Bedarfs ausgewählt. Sie werden in das Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" integriert und offiziell als "Quartiersmanagement-Gebiete" ausgewiesen.

Vor Ort werden Teams eingesetzt, um die Bürgerbeteiligung zu stärken und lokale Netzwerke aufzubauen. Die Bewohner erhalten Zugang zu neuen, auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zugeschnittenen Dienstleistungen. Die Initiative schafft zudem weitere Möglichkeiten für gemeindegeführte Aktionen und sozialintegrative Projekte.

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Nach der Erweiterung werden insgesamt 24 Berliner Stadtteile weiterhin über das Programm gefördert.

Die ausgewählten Gebiete profitieren von gezielten Mitteln für Infrastruktur und soziale Initiativen. Die lokalen Managementteams arbeiten direkt mit den Anwohnern zusammen, um vor Ort Verbindungen zu knüpfen. Im Mittelpunkt des Programms steht weiterhin die Verbesserung der Lebensbedingungen und die Förderung langfristiger Stabilität in benachteiligten Stadtteilen.

Quelle