Berlin-Mitte wird neu erfunden: Das Marx-Engels-Forum im radikalen Umbau
Anton BlochBerlin-Mitte wird neu erfunden: Das Marx-Engels-Forum im radikalen Umbau
Berlin-Mitte: Marx-Engels-Forum und Umgebung im großen Wandel
Das Marx-Engels-Forum in Berlin-Mitte und seine Umgebung durchlaufen eine grundlegende Umgestaltung. Die 7,2 Hektar große Freifläche wird zu einem neu konzipierten Rathaus- und Marx-Engels-Forum umgebaut – die Bauarbeiten laufen bereits. Das rund 34 Millionen Euro teure Projekt bleibt für die Öffentlichkeit mindestens bis Ende 2027 gesperrt.
Im Juni 2021 begannen die Arbeiten mit dem ersten Spatenstich für die Neugestaltung. Seitdem wurden Ausgrabungen für Treppen und Rampen abgeschlossen, während die historischen Kellerwände und Fundamente dokumentiert und entfernt wurden. Über den Winter startete die Vorbereitung eines Regenrückhaltebeckens in der Nähe der Spandauer Straße.
In der ersten Bauphase entsteht ein barrierefreier Versammlungsort entlang der Spree, direkt hinter den Statuen von Marx und Engels. Aktuell wird der Unterbau für die Treppenanlagen errichtet; weitere Fortschritte sind ab Mai zu erwarten.
Eine zweite Phase widmet sich der Umgestaltung des Rathausforums, das künftig als neu gestalteter Raum zwischen Fernsehturm, Marienkirche, Rotem Rathaus und Spree fungieren soll. Zudem beginnt in diesem Sommer der Bau eines 2.300 Quadratmeter großen Spielbereichs entlang der Rathausstraße.
Die Umgestaltung wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen, wobei das Marx-Engels-Forum voraussichtlich bis Ende 2027 für Besucher geschlossen bleibt. Nach Fertigstellung erwarten die Besucher aufgewertete öffentliche Flächen, bessere Barrierefreiheit und moderne Infrastruktur. Die 34-Millionen-Investition soll ein funktionaleres und einladenderes städtisches Umfeld schaffen.






