Berlin protestiert gegen sexualisierte Deepfakes – der Fall Collien Fernandes
Anton BlochBerlin protestiert gegen sexualisierte Deepfakes – der Fall Collien Fernandes
In Berlin hat unter dem Motto "Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Betroffenen" eine Demonstration gegen sexualisierte digitale Gewalt stattgefunden. Die Kundgebung folgt auf jahrelange Angriffe gegen die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes, deren Deepfake-Bilder im Internet massenhaft verbreitet wurden. Selbst berufliche Kontakte erhielten Nachrichten, die fälschlich behaupteten, von ihr zu stammen.
Collien Fernandes ist wiederholt Opfer sexualisierter Deepfakes geworden – manipulierte Bilder zirkulieren seit Jahren im Netz. Die Attacken beschränkten sich nicht auf Online-Plattformen: Im Namen der Betroffenen verschickte Falschnachrichten erreichten auch Kollegen und Geschäftspartner.
Franziska Martin, Redakteurin aus Hamburg, beleuchtet die gesellschaftlichen Folgen solcher Fälle. Ihr Schwerpunkt liegt auf Arbeitswelt und digitalem Wandel, insbesondere den Auswirkungen von KI auf die Gesellschaft. Zuvor arbeitete sie im Technologie-Ressort des Manager Magazins, wo sie intensiv über die KI-Branche berichtete.
Die Berliner Demonstration unterstreicht die wachsende Sorge vor digitaler Belästigung. Die Organisatoren forderten strengere Schutzmaßnahmen gegen Deepfake-Missbrauch und betonten die Notwendigkeit rechtlicher und technischer Sicherheitsvorkehrungen.
Der Protest in Berlin lenkte die Aufmerksamkeit auf die Schäden durch Deepfake-Technologie. Der Fall Collien Fernandes ist zum Symbol für die Debatte über digitale Rechte und Opferhilfe geworden. Journalisten wie Franziska Martin analysieren unterdessen, wie KI Arbeitswelt und Gesellschaft verändert.






