03 May 2026, 08:34

Berliner Einsatzkräfte fordern mehr Respekt gegen wachsende Gewalt

Plakat für einen Wohltätigkeitsbasar für Witwen und Waisen deutscher, australischer, ungarischer und alliierter Soldaten mit Veranstaltungshinweisen im Text.

Berliner Einsatzkräfte fordern mehr Respekt gegen wachsende Gewalt

Berliner Schornsteinfeger, Feuerwehrleute, Polizisten und Regierender Bürgermeister Kai Wegner setzten diese Woche ein Zeichen für mehr Respekt vor Einsatzkräften. Bei einer Veranstaltung in der Lehrbäckerei des Berliner Konditoren-Innungsverbandes stand die zunehmende Gewalt gegen Rettungskräfte im Fokus. Unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter – Schornsteinfeger sagen Danke“ versammelten sich die Teilnehmer zum Florianstag, dem traditionellen Feiertag der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger am 4. Mai.

Die Initiative, die in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfand, hat bisher rund 10.000 Euro an Spenden eingesammelt. Die Veranstalter nutzten die Gelegenheit, um an die täglichen Risiken zu erinnern, denen Einsatzkräfte ausgesetzt sind. In den letzten Jahren hat die Zahl der Angriffe auf diejenigen, die für die Sicherheit der Stadt sorgen, besorgniserregend zugenommen.

Regierender Bürgermeister Kai Wegner nahm an der Zeremonie teil, um seine Unterstützung für die Kampagne zu zeigen. Schornsteinfeger, Feuerwehrleute und Polizisten betonten gemeinsam die Bedeutung von Solidarität. Ihre Botschaft war eindeutig: Gewalt gegen Retter muss ein Ende haben.

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Der Florianstag ist seit langem ein Tag, an dem der Schutzpatron der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger geehrt wird. Die diesjährige Veranstaltung knüpfte an diese Tradition an und richtete den Blick zugleich auf moderne Herausforderungen. Der Rahmen in der Bäckerei verleiht der Aktion eine symbolische Note – mit Süßigkeiten bedankten sich die Teilnehmer bei den Einsatzkräften für ihren ganzjährigen Dienst.

Die Kampagne hat bereits Tausende an Spenden gesammelt und wächst weiter. Die Organisatoren hoffen, dass die Bevölkerung die Gefahren erkennt, denen Rettungskräfte täglich begegnen, und ihnen mit mehr Respekt begegnet. Die Veranstaltung war zugleich eine Würdigung ihrer Arbeit und ein Appell für sicherere Arbeitsbedingungen.

Quelle