07 February 2026, 21:05

Betrunkener greift Bundespolizisten am Frankfurter Bahnhof an und verletzt Beamten

Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge von Menschen in schwarzen Uniformen und Masken, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund, während einer Demonstration in einer Stadt.

Betrunkener greift Bundespolizisten am Frankfurter Bahnhof an und verletzt Beamten

Betrunkener greift Bundespolizei am Frankfurter Stadionbahnhof an

Am Dienstagabend hat ein betrunkener Mann Bundespolizisten am Frankfurter Stadionbahnhof angegriffen. Der 22-Jährige leistete Widerstand bei der Festnahme, trat gegen einen Beamten und verursachte leichte Verletzungen. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen wegen des Vorfalls eingeleitet.

Die Auseinandersetzung ereignete sich am 26. August, als Beamte der Bundespolizei den stark alkoholisierten Mann im Gleisbereich entdeckten. Sein Blutalkoholspiegel wurde später mit 2,44 Promille gemessen – deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert. Die Polizei versuchte, ihn zur Bundesdienststelle für eine Befragung zu bringen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Mann wurde aggressiv, als die Beamten einschritten. Er schlug um sich, trat einen Polizisten und fügte diesem leichte Verletzungen zu. Aufgrund seines gewalttätigen Verhaltens wurde er über Nacht in Gewahrsam genommen. Eine Blutprobe wurde angeordnet, um seinen Alkoholpegel zu bestätigen; weitere rechtliche Schritte werden geprüft.

Dieser Angriff reiht sich in eine besorgniserregende Zunahme von Gewalt gegen Polizisten in Deutschland ein. Allein 2024 wurden bereits 1.792 Übergriffe auf Bundespolizisten registriert, landesweit gab es über 46.000 gewalttätige Vorfälle. Bahnhöfe und Regionalzüge bleiben dabei besonders gefährdete Brennpunkte.

Die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main ermittelt nun in dem Fall. Gegen den Beschuldigten werden Anklagen wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vorbereitet.

Der 22-Jährige bleibt vorerst in Gewahrsam, während die Behörden auf die Ergebnisse der Blutuntersuchung warten. Sein Fall wird die steigenden Statistiken zu Gewalt gegen Bundespolizisten im öffentlichen Nahverkehr weiter erhöhen. Die Ermittlungen zum Angriff laufen noch.