BKA-Campus in Wiesbaden-Ostfeld: 5.000 Mitarbeiter an einem Standort vereint
Raphaela HermighausenBKA-Campus in Wiesbaden-Ostfeld: 5.000 Mitarbeiter an einem Standort vereint
Wiesbadens aufstrebender Stadtteil Ostfeld bekommt bald ein großes neues Vorhaben: den Campus des Bundeskriminalamts (BKA). Das Projekt soll mehr als 5.000 Mitarbeiter zusammenführen, die derzeit auf mehrere Standorte verteilt sind. Bei einer Informationsveranstaltung am 12. Mai erhalten Anwohner die Gelegenheit, die Pläne näher kennenzulernen.
Das BKA ist seit Langem ein zentraler Akteur in Wiesbaden, und der neue Campus wird seine Präsenz weiter stärken. Aktuell arbeiten die Beschäftigten an verschiedenen, verstreuten Standorten – mit langen Anfahrtswegen und Koordinationsschwierigkeiten als Folge. Der geplante Campus nördlich der A66 soll diese Probleme lösen, indem er ein zentrales Kompetenzzentrum mit modernen Arbeitsplätzen schafft.
Derzeit läuft ein europaweites Vergabeverfahren, um den Masterplan final zu gestalten. Die Vision umfasst kürzere Arbeitswege für die Mitarbeiter, bessere Zusammenarbeit und eine effizientere Arbeitsumgebung. Bei der anstehenden Veranstaltung werden Architekten und Landschaftsplaner die neuesten Entwicklungen vorstellen.
Die Informationsveranstaltung findet am Dienstag, dem 12. Mai 2026, um 17:30 Uhr im Bürgerhaus Erbenheim statt. Der Eintritt ist frei, und die Besucher können Fragen stellen, konkrete Pläne einsehen und erfahren, wie das Projekt den neuen Stadtteil Ostfeld prägen wird. Der Campus und seine Umgebung sollen das Profil Wiesbadens schärfen und der Stadt neue Chancen eröffnen.
Der neue BKA-Campus markiert einen wichtigen Schritt für Wiesbaden – er vereint die Belegschaft und optimiert die Abläufe. Mit der bevorstehenden Informationsveranstaltung erhalten die Anwohner bald Einblick, wie das Vorhaben Ostfeld verändern wird. Das Projekt hat das Potenzial, die Position der Stadt zu festigen und gleichzeitig Maßstäbe für die Zukunft der Behörde zu setzen.






