Brandenburg plant 24/7-Öffnung für vollautomatisierte Smart Stores ohne Personal
Anton BlochBrandenburg plant 24/7-Öffnung für vollautomatisierte Smart Stores ohne Personal
Die Landesregierung Brandenburgs hat Änderungen des Ladenschlussgesetzes auf den Weg gebracht. Die neuen Regelungen würden es unbeaufsichtigten, vollautomatisierten Geschäften – sogenannten Smart Stores – ermöglichen, rund um die Uhr zu öffnen. Der Schritt folgt Forderungen des Landtages, die Versorgung mit Grundgütern, insbesondere in ländlichen Regionen, zu verbessern.
Aktuell dürfen Läden in Brandenburg von Montag bis Samstag 24 Stunden am Tag geöffnet bleiben. Zudem ist an sechs Sonn- oder Feiertagen pro Jahr ein Verkauf erlaubt. Die geplanten Anpassungen gehen noch einen Schritt weiter: Smart Stores könnten künftig sieben Tage die Woche durchgehend betreiben.
Der Landtag hatte sich bereits im vergangenen Jahr für diese Lockerungen ausgesprochen. Ziel ist es, die lokale Versorgung zu stärken und die Lebensbedingungen in ganz Brandenburg gerechter zu gestalten. Andere Bundesländer haben bereits ähnliche Regelungen für vollautomatisierte Geschäfte eingeführt.
Bevor das Gesetz geändert wird, muss der Landtag den Entwurf jedoch noch beraten und absegnen. Falls die Neuregelung verabschiedet wird, könnten Smart Stores ohne Personal zu jeder Zeit öffnen – eine Erleichterung vor allem für ländliche Gemeinden, um leichter an Waren zu kommen. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den anstehenden Debatten im Landtag.






