Bundesagrarminister Rainer unterstützt EU-Reformpläne für faire Landwirtschaftsförderung
Anton BlochBundesagrarminister Rainer unterstützt EU-Reformpläne für faire Landwirtschaftsförderung
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat sich hinter zentrale Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU gestellt. Die Pläne stammen vom Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Norbert Lins, und zielen darauf ab, die Unterstützung für Landwirtinnen und Landwirte in ganz Europa neu zu gestalten.
Rainer begrüßte Lins’ Vorschläge zur GAP-Reform und hob dabei mehrere Schwerpunkte hervor. Besonders lobte er den Ansatz, kleinere Betriebe bei den ersten vom Programm abgedeckten Hektar stärker zu berücksichtigen. Dadurch ließen sich die Mittel gerechter zwischen Betrieben unterschiedlicher Größe verteilen.
Der Minister betonte zudem die Notwendigkeit einer stärkeren Förderung für junge und neu einsteigende Landwirtinnen und Landwirte. Dies sei entscheidend, um einen reibungslosen Generationswechsel in der Landwirtschaft zu gewährleisten. Darüber hinaus sprach sich Rainer für die Beibehaltung der zweisäuligen Struktur der GAP aus – ein Modell, das er mit einer tragenden Säule in einem Haus verglich.
Rainer unterstrich, dass die Landwirtschaft nicht nur die Ernährungssicherheit garantiere, sondern auch Arbeitsplätze schaffe und regionale Wirtschaftskraft stärke. Eine starke GAP sei daher unverzichtbar, um diese Leistungen langfristig zu sichern. Die Reformen sollen aktuelle Herausforderungen bewältigen und gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit des Sektors stärken.






