Cadolzburgs Wasserversorgung steht auf dem Prüfstand – doch die Stadt beruhigt
Laila BienCadolzburgs Wasserversorgung steht auf dem Prüfstand – doch die Stadt beruhigt
In Cadolzburg ist eine öffentliche Debatte über die Wasserversorgung der Stadt entbrannt. Die kommunalen Verantwortlichen versichern den Bürgerinnen und Bürgern jedoch, dass das Trinkwasser weiterhin sicher und in vollem Umfang verfügbar sei. Bedenken hinsichtlich langfristiger Engpässe wurden von den Stadtwerken und der Ersten Bürgermeisterin Sarah Höfler zurückgewiesen.
Die Cadolburger Stadtwerke überprüfen unter der neuen Leitung von Burkhard Bittner derzeit ihre Wasser- und Abwassersysteme. Der Prozess soll sechs bis zwölf Monate dauern und zielt darauf ab, die Anlagen zu modernisieren und mögliche Risiken zu identifizieren.
Die aktuellen Einschränkungen für Kleingärtner resultieren aus vorsorglichen Maßnahmen zum Schutz des Trinkwassernetzes und nicht aus Knappheit. Die Stadt arbeitet eng mit den betroffenen Gärtnern zusammen, um vorübergehende Lösungen zu finden und eine dauerhafte, rechtlich abgesicherte Regelung zu entwickeln.
Parallel zur Bestandsaufnahme plant das Unternehmen zukunftsorientierte Projekte. Dazu gehören die Erschließung neuer Wasserquellen sowie die Wiederinbetriebnahme alter Brunnen. Zudem soll die Satzung der Stadtwerke bürgernaher gestaltet werden – ohne dass Gebührenerhöhungen vorgesehen sind.
Wie die Kommune betont, müssen die Versorgung mit Wasser, Strom und die Abwasserentsorgung zuverlässig bleiben. Die Überprüfung und die geplanten Aufrüstungen sollen sicherstellen, dass die Systeme den aktuellen technischen Standards entsprechen. Die Behörden versichern, dass die Trinkwasserversorgung in Cadolzburg gesichert ist und keine akuten Gefährdungen bestehen.
