Deutsche Bahn schließt Change-Abteilung – 50 Jobs betroffen
Die Deutsche Bahn löst im Rahmen einer umfassenden Konzernumstrukturierung ihre Abteilung für Change-Management auf. Mit diesem Schritt soll die Holding-Struktur des Unternehmens vereinfacht und der Fokus auf die Kerngeschäfte gestärkt werden. Die Abteilung war unter dem früheren Vorstandsvorsitzenden Richard Lutz eingerichtet worden und verantwortete unter anderem die Kampagne „Bahnsinn Riedbahn“.
In der Change-Management-Abteilung arbeiteten rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einige Führungskräfte galten als „elitäre Technokraten“. Zu den Aufgaben zählte auch die Durchführung von Kampagnen wie „Bahnsinn Riedbahn“.
Vorstandschefin Evelyn Palla plant, etwa 30 Prozent der Stellen in der Konzernholding abzubauen. Die Umstrukturierung zielt auf Bereiche ab, die nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens beitragen. Die Maßnahmen sollen die operative Ausrichtung der Deutschen Bahn schärfen.
Die Abteilung wird nun im Zuge der Restrukturierung geschlossen. Von der Entscheidung sind rund 50 Arbeitsplätze betroffen. Das Unternehmen erwartet, dass die schlankere Struktur langfristig die Effizienzziele unterstützt.






