Deutsche Bank kauft Sal. Oppenheim für eine Milliarde Euro – Mega-Deal steht kurz vor Abschluss
Raphaela HermighausenDeutsche Bank kauft Sal. Oppenheim für eine Milliarde Euro – Mega-Deal steht kurz vor Abschluss
Deutsche Bank übernimmt Sal. Oppenheim Group für eine Milliarde Euro
Die Deutsche Bank hat sich auf den Kauf der Sal. Oppenheim Group für eine Milliarde Euro geeinigt. Der am 28. Oktober 2009 unterzeichnete Deal umfasst die deutschen und österreichischen Geschäftsbereiche der Bank sowie ihre in Luxemburg ansässige Holdinggesellschaft. Rechtsberater arbeiten derzeit an der Sicherung der kartellrechtlichen Genehmigungen in der gesamten EU und anderen Regionen.
Der Rahmenvertrag wurde zwischen der Deutschen Bank und den Aktionären von Sal. Oppenheim finalisiert. Gemäß den Vereinbarungen erstreckt sich die Übernahme auf sämtliche Aktivitäten der Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA in Deutschland sowie auf ihr ausgebautes Österreich-Geschäft. Auch die in Luxemburg ansässige Holding Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A. ist Teil der Transaktion.
Zudem umfasst der Deal die von Sal. Oppenheim Private Equity Partners S.A. verwaltete Private-Equity-Dachfonds-Sparte. Die BHF-BANK AG wurde im Rahmen der umfassenden Vereinbarung ebenfalls in die Übernahme einbezogen.
Die Frankfurter Kanzlei Hengeler Mueller berät die Deutsche Bank bei der kartellrechtlichen Freigabe. Das Juristenteam unter der Leitung von Partner Horst Satzky und dem Associate Manuel Zandt koordiniert die regulatorischen Genehmigungen in mehreren Rechtsordnungen.
Mit der Übernahme für eine Milliarde Euro übernimmt die Deutsche Bank die deutschen, österreichischen und luxemburgischen Aktivitäten von Sal. Oppenheim. Die noch ausstehenden regulatorischen Zustimmungen sind der nächste entscheidende Schritt, bevor der Deal abgeschlossen werden kann. Die Transaktion markiert eine bedeutende Expansion für die Privatkunden- und Vermögensverwaltungsbereiche der Deutschen Bank.






