Deutsche Bank und DWS wollen Vermögen in drei Jahren verdoppeln
Die Deutsche Bank vertieft ihre Partnerschaft mit der DWS, um ihr Vermögensverwaltungsgeschäft auszubauen. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht das Diskretionäre Portfoliomanagement (DPM), mit dem Ziel, das verwaltete Vermögen innerhalb von drei Jahren zu verdoppeln. Beide Unternehmen sehen darin eine Chance, ihre Marktpositionen zu stärken.
Die DWS, einer der größten Vermögensverwalter Europas, verwaltet derzeit rund 1,085 Billionen Euro an Kundengeldern. Das Unternehmen hat seit seiner Ausgliederung aus der Deutschen Bank, die weiterhin Mehrheitsaktionärin bleibt, deutlich an Größe gewonnen.
Durch die erweiterte Partnerschaft kann die Deutsche Bank die institutionelle Investment- und Abwicklungsplattform der DWS noch intensiver nutzen. Diese Integration soll das Wachstum im DPM-Bereich vorantreiben, während strategische Kernfunktionen wie Vermögensallokation und Portfoliogestaltung weiterhin inhouse bleiben.
Claudio de Sanctis, Leiter des Private-Banking-Geschäfts der Deutschen Bank, ist überzeugt, dass die Zusammenarbeit das Wachstum im Vermögensmanagement beschleunigen wird. DWS-Chef Stefan Hoops erwartet durch die engere Verzahnung zusätzlichen Mehrwert für die Kunden. Die grundlegende Struktur des DPM der Deutschen Bank bleibt unverändert: Die Vermögenswerte verbleiben in Einzeldepots, und die Produktverantwortung liegt weiterhin bei der Bank.
Bis Ende 2025 verzeichnete die DWS Netto-Mittelzuflüsse von 51 Milliarden Euro, was ihre Position als führender europäischer Asset Manager festigt.
Die gestärkte Partnerschaft ermöglicht es der Deutschen Bank, die Infrastruktur der DWS zu nutzen, während sie gleichzeitig die Kontrolle über zentrale Anlageentscheidungen behält. Das Ziel ist klar: das DPM-Vermögen in den nächsten drei Jahren deutlich auszubauen. Beide Unternehmen streben an, ihren Kunden durch die engere Zusammenarbeit bessere Ergebnisse zu bieten.






