10 June 2026, 16:30

DFB-Präsident Neuendorf betont sportlichen Fokus vor politisch brisantem WM-Turnier 2026

DFB-Präsident reagiert nicht 'voreilig' auf WM-Vorfälle

DFB-Präsident Neuendorf betont sportlichen Fokus vor politisch brisantem WM-Turnier 2026

Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat vor der WM 2026 die zurückhaltende Haltung der Organisation in politischen Fragen bekräftigt. Das Turnier wird in Mexiko, Kanada und den USA ausgetragen. Neuendorf betonte, dass der DFB politische Realitäten zwar nicht ignorieren werde, sein Hauptaugenmerk aber weiterhin auf dem Sport liege.

Der DFB-Chef erklärte, der Fußball bleibe die zentrale Priorität des Verbandes – jetzt und in Zukunft. Gleichzeitig räumte er ein, dass der Sport nicht losgelöst von der Gesellschaft existiere.

Neuendorf machte deutlich, dass der DFB nicht auf jede politische Entwicklung oder öffentliche Äußerung in unruhigen Zeiten reagieren werde. Zugleich unterstrich er die Verbundenheit des Verbandes mit seinen langjährigen Werten wie Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion.

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Mit einer klaren Botschaft erklärte Neuendorf, dass Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus im Fußball keinen Platz hätten. Der Sport stehe für Zusammenhalt statt Spaltung. Der DFB stehe zudem in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Institutionen, um die Lage in den Gastgeberländern zu beobachten.

Der Verband werde den Fußball in den Vordergrund stellen, ohne den gesamtgesellschaftlichen Kontext der WM 2026 zu vernachlässigen. Seine Grundsätze der Inklusion und des Respekts würden das Handeln leiten. Der DFB bleibe im Dialog mit den Behörden, um die Situation in den Austragungsländern einzuschätzen.

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