Ehepaar schmuggelt 27.000 Euro Luxusgüter durch den Frankfurter Flughafen
Frieder LachmannEhepaar schmuggelt 27.000 Euro Luxusgüter durch den Frankfurter Flughafen
Ein Ehepaar, das von den Malediven über Dubai nach Deutschland zurückkehrte, wurde mit nicht deklarierten Luxusgütern im Wert von etwa 27.000 Euro erwischt. Zollbeamte am Frankfurter Flughafen entdeckten die Waren bei einer Routinekontrolle in der "grünen Ausgangs"-Spur für zollfreie Reisende.
Das Paar war in den Malediven an Bord gegangen und nach einem Zwischenstopp in Dubai in Frankfurt gelandet. In ihrem Gepäck fanden die Beamten Handtaschen, Designerkleidung und elf hochwertige Parfüms. Quittungen in der Brieftasche des Mannes bestätigten, dass die Einkäufe in Dubai getätigt worden waren.
Reisende ab 15 Jahren dürfen bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern Waren im Wert von bis zu 430 Euro zollfrei mitbringen. Gegenstände, die diesen Freibetrag überschreiten, müssen am "roten Ausgang" deklariert werden. Da das Paar dies unterlassen hatte, wurden nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet.
Die beschlagnahmten Belege dienen als Beweismittel in dem Fall. Die Behörden schätzen den verhinderten Steuerausfall auf über 6.000 Euro.
Dem Paar drohen nun rechtliche Konsequenzen, weil es die Luxusgüter nicht angemeldet hat. Die Zollvorschriften verlangen, dass alle Waren über dem Freibetrag von 430 Euro bei der Einreise deklariert werden müssen. Der Fall zeigt die Risiken auf, die mit der Umgehung von Zollfreigrenzen bei Reisen aus Ländern außerhalb der EU verbunden sind.






