Eisige Ostertradition: Mutige treiben auf der Spree durch Berlin
Frieder LachmannEisige Ostertradition: Mutige treiben auf der Spree durch Berlin
Eine skurrile Ostertradition kehrt an diesem Wochenende nach Berlin zurück: Mutige Schwimmer bereiten sich darauf vor, am Karsamstag gemächlich die Spree hinabzutreiben. Das von einem örtlichen Schwimm- und Tauchsportverein in Erkner organisierte Event verspricht eine Mischung aus Spaß, Musik und eiskaltem Nass. Die Teilnehmer lassen sich von Neu Zittau bis zum Erknerschen Standbad treiben und ziehen dabei Schaulustige an die Ufer.
Der Startschuss für die Flößerfahrt fällt in Neu Zittau, wo sich die Schwimmer versammeln, bevor es auf die entspannte Reise geht. Die Veranstalter raten zu Neoprenanzügen und Schwimmringen, um warm und über Wasser zu bleiben – aktuelle Messungen zeigen, dass die Wassertemperatur der Spree im einstelligen Bereich liegt und selbst die abgehärtetsten Teilnehmer auf die Probe stellt.
Entlang der Strecke werden Zuschauer die Ufer säumen und die Treibenden anfeuern. Bekannt ist das Event für seine ausgelassene Stimmung, bei der die Teilnehmer oft mit kuriosen Schwimmhilfen unterwegs sind. Musik begleitet den Tross und trägt zur festlichen Atmosphäre bei.
Die Drift endet am Standbad Erkner, einem beliebten Badesee. Zwar sind die genauen Teilnehmerzahlen der vergangenen Jahre unklar, doch hat sich die Aktion zu einer geliebten lokalen Tradition entwickelt.
Auch in diesem Jahr verbindet die Flößerfahrt Ausdauer mit Unterhaltung, wenn die Schwimmer die Kälte trotzen, um ein einzigartiges Erlebnis zu genießen. Die Mischung aus Musik, skurrilen Schwimmhilfen und Gemeinschaftsgeist macht das Event zu einem Höhepunkt des Osterwochenendes. Die Organisatoren erinnern die Teilnehmer daran, die Sicherheit nicht zu vernachlässigen und sich angemessen gegen die frostigen Bedingungen zu wappnen.






