EU-Hilfen für energieintensive Unternehmen: Bis zu 75 Millionen Euro pro Jahr möglich
Anton BlochEU-Hilfen für energieintensive Unternehmen: Bis zu 75 Millionen Euro pro Jahr möglich
Die Europäische Kommission hat Richtlinien für die Förderung eines neuen Entschädigungsprogramms verabschiedet. Damit sollen energieintensive Unternehmen bei der Kompensation steigender Stromkosten und indirekter CO₂-Belastungen unterstützt werden. Das Programm läuft im Rahmen des Standortschutzgesetzes 2025 und ist auf zwei Jahre befristet.
Die Förderung erstattet bis zu 75 Prozent der tatsächlichen indirekten CO₂-Kosten eines Unternehmens. Pro Kalenderjahr können begünstigte Betriebe maximal 75 Millionen Euro erhalten. Voraussetzung ist ein jährlicher Stromverbrauch von mindestens einer Gigawattstunde pro Standort.
Unternehmen müssen zudem mindestens 80 Prozent der erhaltenen Mittel in Maßnahmen zur Energieeffizienz und Dekarbonisierung investieren. Zusätzlich sind sie verpflichtet, ein Energieaudit durchzuführen oder ein Energie- bzw. Umweltmanagementsystem einzuführen. Gefördert werden nur indirekte CO₂-Kosten, die 2025 und 2026 anfallen.
Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und dem Antragsverfahren finden sich auf der Website der Förderbank aws.
Das befristete Programm zielt darauf ab, die finanzielle Belastung energieintensiver Industrien zu verringern. Es kombiniert Kostenerstattungen mit verbindlichen Investitionen in grüne Technologien. Unternehmen, die die Kriterien erfüllen, können innerhalb der festgelegten Grenzen Unterstützung beantragen.






