12 February 2026, 13:11

Familiengerichte in Hessen verzeichnen leichten Anstieg bei sinkendem Langzeittrend

Ein altes Buch mit dem Titel "Z.D. Nürnberg, Deutschland, 1791" und einem Stempel, der die erste Auflage anzeigt, sowie einigen handgeschriebenen Text auf dem Papier.

Familiengerichte in Hessen bearbeiten mehr Fälle - Familiengerichte in Hessen verzeichnen leichten Anstieg bei sinkendem Langzeittrend

Familiengerichte in Hessen bearbeiteten 2025 rund 40.270 Fälle – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen zeigen jedoch auch einen langfristigen Rückgang: Seit 2015 ist die Fallzahl um mehr als ein Fünftel gesunken. Die meisten Streitigkeiten endeten mit einer richterlichen Entscheidung, einige wurden jedoch auf andere Weise beigelegt.

Im vergangenen Jahr schlossen die Gerichte 40.270 Verfahren ab, was einem Plus von 1,6 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht. Trotz dieses geringfügigen Anstiegs ist die Gesamtbelastung im letzten Jahrzehnt deutlich zurückgegangen. 2015 lag die Zahl der Fälle noch 21,5 Prozent höher als 2025.

Mehr als die Hälfte der Verfahren aus dem Vorjahr – konkret 60 Prozent – wurde durch ein Urteil entschieden. Weitere 10 Prozent konnten durch eine Mediation ohne formelles Gerichtsurteil gelöst werden. Bei 5,3 Prozent der Fälle zog der Antragsteller seine Klage zurück.

Die vorliegenden Daten geben keine Auskunft über die Hauptgründe der Verfahren oder darüber, wie sich Streitigkeiten mit Minderjährigen entwickelt haben. Auch eine Aufschlüsselung nach Falltypen oder langfristige Trends fehlt.

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Die aktuellen Zahlen bestätigen einen kontinuierlichen Rückgang der Fallzahlen seit 2015, trotz des leichten Anstiegs im Jahr 2025. Nach wie vor basieren die meisten Lösungen auf richterlichen Entscheidungen, doch auch Mediationen und Rücknahmen spielen eine Rolle. Nähere Angaben zu Fallkategorien oder Trendveränderungen liegen von den Gerichten nicht vor.