Frankfurter Börse bleibt unruhig: Ölpreise und Derivate prägen den Handel
Raphaela HermighausenFrankfurter Börse bleibt unruhig: Ölpreise und Derivate prägen den Handel
Handel an der Frankfurter Börse bleibt am Montag unruhig – Ölpreise prägen die Stimmung
An der Frankfurter Börse blieb die Handelstätigkeit am Montag verhalten, während die Ölpreise weiterhin die Marktbewegungen bestimmten. Einige Unternehmen verzeichneten Kursgewinne, andere hatten mit Rückgängen zu kämpfen, da Anleger sich auf mögliche Verschiebungen im Derivatemarkt einstellten. Die gemischte Entwicklung der Aktien spiegelte die zurückhaltende Stimmung unter den Händlern wider.
Die Commerzbank führte den Aktienindex an, nachdem die italienische UniCredit ein Übernahmeangebot vorgelegt hatte. Die Aktie des Frankfurter Instituts blieb der stärkste Wert des Tages.
Zu den größten Gewinnern zählten unterdessen Bayer, Heidelberg Materials und Rheinmetall. Am unteren Ende des Index lagen dagegen Scout24, Zalando und Brenntag.
Die Ölpreise gaben leicht nach: Die Nordsee-Sorte Brent notierte mittags bei 102,80 Dollar pro Fass. Auch Gold verlor an Wert und fiel um 0,1 Prozent auf 5.021 Dollar pro Unze. Der Euro hingegen legte zu und erreichte am Nachmittag einen Kurs von 1,1478 Dollar.
Im Fokus der Anleger steht der anstehende große Verfallstag im Derivatehandel am Freitag, der zu Umschichtungen in den Aktienportfolios führen könnte. Analysten warnen zudem, dass zyklische Branchen wie Chemie, Luftfahrt und Automobilindustrie in den kommenden Monaten mit schwächeren Finanzkennzahlen rechnen müssen.
Der Frankfurter Markt bleibt volatil – getrieben von den Ölpreisen und den bevorstehenden Terminen im Derivatehandel. Während die Commerzbank mit einer starken Performance glänzt, kämpfen andere Sektoren mit Gegenwind. Angesichts anhaltender wirtschaftlicher Belastungen dürften die Händler vorerst weiter abwartend agieren.