31 March 2026, 10:31

Frankfurter Flughafen plant schärfere Lärmschutzregeln gegen nächtliche Verspätungen

Großraumjet auf einem Flughafenvorfeld mit anderen Flugzeugen, Fahrzeugen und Flughafeninfrastruktur im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Frankfurter Flughafen plant schärfere Lärmschutzregeln gegen nächtliche Verspätungen

Die Fluglärmkommission des Frankfurter Flughafens drängt auf schärfere Lärmschutzauflagen. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Verspätungen, die nachts die Ruhe der Anwohner stören. Um das Problem einzudämmen, stehen nun höhere Strafgebühren und Zuschläge zur Diskussion.

Bisher lagen die Lärmgebühren für Nachtflüge am Frankfurter Flughafen zwischen 22:00 und 23:00 Uhr bei 15 Euro pro Tonne, von 23:00 bis 06:00 Uhr bei 40 Euro pro Tonne. Die Kommission hält diese Sätze jedoch für zu niedrig, um nächtliche Störungen wirksam zu verhindern. Geplant ist eine deutliche Erhöhung der Strafen, insbesondere für Flüge, die nach Beginn des Nachtflugverbots eintreffen.

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Zudem sollen die Zuschläge auf Flüge ausgeweitet werden, die knapp vor oder nach den nächtlichen Ruhezeiten stattfinden. Airlines, die leisere Triebwerke oder lärmmindernde Anflugverfahren nutzen, könnten weiterhin finanzielle Anreize erhalten. Die lautesten Flugzeugtypen müssten hingegen mit zusätzlichen Gebühren rechnen.

Um den Lärmschutz zu stärken, soll der Anteil lärmabhängiger Gebühren an den Flughafenentgelten in den nächsten fünf Jahren von 13 auf 30 Prozent steigen. Die Vorschläge wurden dem Hessischen Wirtschaftsministerium vorgelegt, das sie bis Januar 2025 umsetzen soll.

Ziel der Änderungen ist es, den Fluglärm zu reduzieren und die nächtliche Ruhe der Anwohner zu schützen. Strengere Strafen und höhere Gebühren sollen vor allem verspätete Flüge und laute Maschinen treffen. Bei einer Genehmigung würden die neuen Regeln Anfang 2025 in Kraft treten.

Quelle