Fraport will bis 2045 alle Flughäfen komplett CO₂-frei betreiben
Fraport setzt sich ehrgeizige neue Klimaziele für seine Flughäfen
Bis 2045 will das Unternehmen den Flughafen Frankfurt und alle mehrheitlich kontrollierten Standorte komplett ohne CO₂-Emissionen betreiben – und das ohne Kompensationsmaßnahmen. Die Pläne gelten für Flughäfen in Europa, Südamerika und darüber hinaus.
Allein die bodenseitigen Aktivitäten am Frankfurter Flughafen verursachten 2022 rund 116.000 Tonnen CO₂. Ursprünglich hatte Fraport vor, diesen Wert bis 2030 auf 75.000 Tonnen zu senken. Nun wird das Ziel verschärft: Die Emissionen sollen im gleichen Zeitraum auf 50.000 Tonnen reduziert werden.
Um diese Vorgaben zu erreichen, treibt das Unternehmen verschiedene Maßnahmen voran. Ältere Fahrzeuge werden schneller durch Elektromodelle ersetzt, Gebäude werden technisch modernisiert, und erneuerbare Energien spielen eine zentrale Rolle bei der Emissionsreduktion.
Fraports Klimaneutralitätsversprechen bis 2045 beschränkt sich nicht auf Frankfurt. Es umfasst auch die Flughäfen in Lima (Peru), Burgas und Warna (Bulgarien), Ljubljana (Slowenien), Fortaleza und Porto Alegre (Brasilien) sowie die 14 griechischen Standorte. Jeder dieser Orte wird ähnliche Schritte unternehmen, um die CO₂-Emissionen auf null zu bringen.
Die überarbeitete Strategie markiert einen deutlichen Kurswechsel in Fraports Klimapolitik. Durch den Verzicht auf Kompensationen und den Fokus auf direkte Reduktionen strebt das Unternehmen die vollständige Klimaneutralität im Bodenbetrieb innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte an. Bis zum Stichtag 2045 werden alle mehrheitlich gehörenden Flughäfen nach demselben Prinzip verfahren.






