Freitag der 13. ist sicherer als gedacht – Versicherungen widerlegen den Aberglauben
Laila BienAm angeblich Unglück bringenden Tag: Versicherer beruhigen zum Freitag, dem 13. - Freitag der 13. ist sicherer als gedacht – Versicherungen widerlegen den Aberglauben
Freitag der 13. – ein Unglückstag? Versicherungen widersprechen dem Aberglauben
An diesem Freitag ist der 13. – ein Datum, das viele als Unglückstag betrachten. Doch Versicherungen geben Entwarnung: Das Unfallrisiko an solchen Tagen unterscheidet sich nicht von anderen. Daten deuten sogar darauf hin, dass Autofahrer an diesen Tagen besonders vorsichtig unterwegs sind.
In den vergangenen 20 Jahren verzeichnete die R+V Versicherung an normalen Freitagen durchschnittlich 3.403 Schadensmeldungen nach Verkehrsunfällen. An Freitagen, die auf einen 13. fielen, sank diese Zahl auf 3.209 – das sind 194 weniger Vorfälle. Auch die Barmenia Gothaer Versicherung beobachtete 2024 einen ähnlichen Trend: An den beiden Freitagen, die auf einen 13. fielen, gab es weniger Schadensmeldungen als im Durchschnitt anderer Freitage.
Sowohl R+V als auch Barmenia Gothaer vermuten, dass der Aberglaube eine Rolle spielen könnte. Autofahrer könnten an diesen angeblich Unglück bringenden Tagen besonders umsichtig fahren. Der ADAC bestätigt diese Einschätzung und betont, dass Freitag der 13. kein höheres Unfallrisiko birgt als andere Tage.
Trotz aller Mythen bleibt der Freitag jedoch der unfallträchtigste Wochentag. Der höhere Verkehrsaufkommen durch Wochenendpendler und Reisende trägt maßgeblich zu der erhöhten Unfallzahl bei.
Die Zahlen zeigen: Freitag der 13. führt nicht zu mehr Unfällen. Stattdessen scheinen Fahrer an diesen Tagen besonders aufmerksam zu sein. Während der Aberglaube weiterlebt, geht die eigentliche Gefahr vom üblichen Freitagsverkehr aus – und nicht vom Datum selbst.






