07 February 2026, 19:08

Gil Ofarim schweigt nach 70.000-Euro-Einigung im Antisemitismus-Skandal

Ein Mann im Anzug und Krawatte spricht in ein Mikrofon und wird als Generalstaatsanwalt identifiziert.

Das ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp rieten - Gil Ofarim schweigt nach 70.000-Euro-Einigung im Antisemitismus-Skandal

Der deutsche Sänger Gil Ofarim hat sich nach einer außergerichtlichen Einigung im 'Davidstern-Skandal' nicht weiter zu dem Vorfall geäußert. Der Fall, der einen Hotelmitarbeiter betraf, kostete den Musiker erhebliche finanzielle Summen. Nun könnte sein Auftritt bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! dazu beitragen, einen Teil der Ausgaben auszugleichen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Skandal begann, als Ofarim vorgeworfen wurde, gegenüber einem Hotelangestellten antisemitische Äußerungen getätigt zu haben. Nach langwierigen juristischen Auseinandersetzungen willigte er ein, 20.000 Euro als Schmerzensgeld zu zahlen. Hinzu kamen Strafen und Anwaltskosten, die seine Gesamtbelastung auf etwa 70.000 Euro erhöhten.

Die strafrechtlichen Vorwürfe wurden schließlich fallengelassen, nachdem Ofarim 10.000 Euro an jüdische Einrichtungen gespendet hatte. Seine Anwälte, darunter Alexander Stevens, bestätigten, dass eine Vertraulichkeitsvereinbarung sowie eine Unterlassungserklärung Teil der Einigung waren. Seitdem lehnt Ofarim öffentliche Stellungnahmen zum Fall ab.

Medienberichten zufolge warnten ihn seine Rechtsberater davor, den Vorfall während seiner Teilnahme an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! zu thematisieren. Sollte er die Show gewinnen, würde das Preisgeld in Höhe von 70.000 Euro die finanziellen Folgen des Skandals decken.

Die Einigung verbietet Ofarim, über den Vorfall zu sprechen, doch mögliche Einnahmen aus der Reality-Show könnten seine Verluste ausgleichen. Der Hotelmitarbeiter erhielt 20.000 Euro, während jüdische Organisationen von einer separaten Spende profitierten. Der Fall gilt nun als abgeschlossen, weitere rechtliche Schritte werden nicht erwartet.