13 June 2026, 06:22

Grenzkontrollen belasten Bundespolizei – Dobrindt warnt vor Dauerlösung

Dobrindt: Bundespolizei stark belastet durch Grenzkontrollen

Grenzkontrollen belasten Bundespolizei – Dobrindt warnt vor Dauerlösung

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat die starke Belastung der Bundespolizei durch die Grenzkontrollen eingeräumt. Gleichzeitig gab er zu, dass die laufenden Überprüfungen hohe Anforderungen an die Beamten stellen. Die Maßnahmen waren im September 2024 an allen Landgrenzen wieder eingeführt worden.

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Deutschland hatte die Grenzkontrollen an seinen Landgrenzen erstmals im September 2024 wieder aufgenommen. Seither wurden die Kontrollen bereits dreimal verlängert – die jüngste Verlängerung gilt bis Mitte September 2026. Im Mai 2025 verschärfte Dobrindt die Überprüfungen zusätzlich.

Die Bundespolizei, die 1951 als Bundesgrenzschutz gegründet wurde, übernimmt heute ein breites Aufgabenspektrum. Ihr Hauptsitz befindet sich weiterhin in Potsdam. Dobrindt lobte die Beamten für ihre Arbeit, betonte jedoch, dass die Grenzkontrollen keine dauerhafte Lösung seien.

Nach den regulären Schengen-Regeln sind Kontrollen an den Binnengrenzen eigentlich nicht zulässig. Dennoch hält Deutschland die Überprüfungen als vorübergehende Maßnahme aufrecht. Die Bundespolizei bewältigt die ausgeweiteten Grenzkontrollen unter erhöhtem Druck. Dobrindts Äußerungen unterstreichen sowohl die Herausforderungen als auch den temporären Charakter der Maßnahmen. Die aktuellen Kontrollen bleiben vorerst bis mindestens Mitte September 2026 bestehen.

Quelle