Großrazzia in Bad Krozingen stoppt Welle der Jugendkriminalität und Raubüberfälle
Laila BienGroßrazzia in Bad Krozingen stoppt Welle der Jugendkriminalität und Raubüberfälle
Welle von Raubüberfällen und Jugendkriminalität in Bad Krozingen führt zu großangelegter Polizeiaktion
Eine Serie von Raubüberfällen und Straftaten durch Jugendgruppen in Bad Krozingen hat zu einer konsequenten Razzia der Behörden geführt. Seit Mai 2025 hatten Vorfälle mit jungen Tätern zugenommen, woraufhin die Ermittler aktiv wurden. Im Januar 2026 wurde eine Sonderermittlungsgruppe eingerichtet, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Die Probleme begannen im Mai 2025, als jugendbedingte Straftaten stetig anstiegen. Bis Dezember 2025 bestätigte die Polizei einen deutlichen Anstieg von Raubdelikten in Verbindung mit diesen Gruppen. Als Reaktion wurde Ende Januar 2026 ein spezialisiertes Ermittlerteam gebildet, dem Beamte aus Müllheim, Ehrenkirchen und der Kriminalinspektion Freiburg angehörten.
Seither wurden über 60 Strafverfahren eingeleitet, und im Rahmen der Aktion wurden mehr als 500 Jugendliche überprüft. Alle identifizierten Verdächtigen müssen sich nun wegen Strafanzeigen verantworten; gegen sie wurden zudem Platzverweise verhängt.
Die Maßnahmen zeigen offenbar Wirkung: Die Zahl der Straftaten im Zusammenhang mit Jugendbanden ist in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen. Bürgermeister Volker Kieber lobte öffentlich die Behörden für ihr schnelles und entschlossenes Vorgehen.
Für die Zukunft plant die Stadt, präventive Bildungsprogramme für Kinder und Jugendliche auszubauen. Ziel ist es, über die Risiken kriminellen Verhaltens aufzuklären und künftige Vorfälle zu verhindern.
Die Razzia führte zu Anklagen gegen Verdächtige und einem spürbaren Rückgang der Jugendkriminalität. Die Platzverweise bleiben bestehen, während gezielte Bildungsinitiativen nun gefährdete Jugendliche erreichen sollen. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau.






