01 May 2026, 22:29

Grüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Grüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland

Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, fordert entschlossenere Maßnahmen gegen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland. Sein Appell kommt zu einer Zeit, in der Berichte von zunehmender Feindseligkeit gegenüber jüdischen Gemeinden sprechen – viele fühlen sich seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober weniger sicher.

Von Notz bezeichnete die Welle von Hass und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden als inakzeptabel und abscheulich. Er betonte, dass solche Angriffe unter keinen Umständen geduldet werden dürften.

Der Politiker kritisierte zudem scharf jene, die die Politik der israelischen Regierung als Vorwand für antisemitische Hetze nutzen. Er machte deutlich, dass Kritik an einer ausländischen Politik niemals zu Vorurteilen oder Gewalt gegen jüdische Menschen führen dürfe.

Laut aktuellen Umfragen betrachten mittlerweile mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland das Land als unsicherer. Diese Entwicklung folgt auf die Zuspitzung der Lage nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober.

Von Notz unterstrich, dass die deutsche Gesellschaft eine rechtliche und moralische Verpflichtung habe, Antisemitismus mit allen verfügbaren Mitteln zu bekämpfen. Er rief Behörden, Institutionen und Bürgerinnen und Bürger auf, größeren Einsatz beim Schutz jüdischen Lebens und der Bekämpfung von Diskriminierung zu zeigen.

Die Forderungen des Grünen-Politikers unterstreichen die Dringlichkeit, dem Antisemitismus in Deutschland entschlossener entgegenzutreten. Angesichts der wachsenden Ängste vieler Jüdinnen und Juden spiegeln seine Appelle für strengere rechtliche und gesellschaftliche Maßnahmen den Bedarf nach konkreten Taten wider. Die Situation hat sich seit Beginn des Konflikts zwischen Israel und der Hamas im vergangenen Jahr weiter verschärft.

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