18 April 2026, 00:34

Hessens Immobilienmarkt 2022: Boom in Frankfurt, Rückgänge im Vogelsbergkreis

Eine Reihe bunter Häuser an einer Straßenecke mit parkenden Autos, Bäumen, Strommasten, einem Zaun und einem bewölkten Himmel in Baltimore, Maryland.

Hessens Immobilienmarkt 2022: Boom in Frankfurt, Rückgänge im Vogelsbergkreis

Immobilienpreise in Hessen zeigen im ersten Halbjahr 2022 gemischte Trends

Im ersten Halbjahr 2022 entwickelten sich die Immobilienpreise in Hessen uneinheitlich: Während einige Regionen deutliche Steigerungen verzeichneten, gab es in anderen spürbare Rückgänge. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis im Land stieg bis zum zweiten Quartal auf 3.539 Euro – ein Plus von 2 Prozent seit Januar.

Mit Abstand teuerste Lage blieb Frankfurt, wo die Preise im zweiten Quartal auf 6.215 Euro pro Quadratmeter kletterten. Knapp dahinter folgte der Hochtaunuskreis mit 4.860 Euro, während der Main-Taunus-Kreis bei 4.649 Euro lag. Auch Darmstadt (4.613 Euro) und Wiesbaden (4.592 Euro) wiesen hohe Werte auf, doch verlor Wiesbaden im Vergleich zum Jahresbeginn an Dynamik.

Nicht alle Regionen teilten diesen Aufwärtstrend. Im Vogelsbergkreis verzeichneten 19 Gemeinden in den ersten sechs Monaten sinkende Preise. Besonders betroffen war Freiensteinau, wo die Quadratmeterpreise um 5 Prozent auf etwa 1.449 Euro fielen. Ähnlich entwickelten sich Wartenberg (minus 4 Prozent auf 1.625 Euro) und Lautertal (minus 4 Prozent auf 1.212 Euro).

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Die aktuellen Zahlen spiegeln einen gespaltenen Immobilienmarkt in Hessen wider: Während in städtischen Zentren wie Frankfurt und Darmstadt die Nachfrage ungebrochen hoch blieb und die Preise weiter trieb, gerieten ländliche Gebiete – etwa Teile des Vogelsbergkreises – unter Abwärtsdruck. Die Unterschiede zeigen, wie lokal unterschiedlich die Käuferaktivität ausfällt.

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