IAA 2017: Deutsche Hersteller setzen auf Elektromobilität als Zukunftstechnologie
Anton BlochIAA 2017: Deutsche Hersteller setzen auf Elektromobilität als Zukunftstechnologie
Die IAA 2017 in Frankfurt präsentiert bahnbrechende Fortschritte in der Elektromobilität
Deutsche Automobilhersteller treiben die Innovation in diesem wachsenden Sektor voran und wollen eine führende Rolle einnehmen. Mehrere Marken haben neue Modelle oder Strategien angekündigt, um schrittweise von herkömmlichen Verbrennungsmotoren Abschied zu nehmen.
Auf der Messe wird Audi seinen e-tron-SUV vorstellen. Mercedes präsentiert zudem ein Konzept für das kompakte Elektromodell EQ A. Die deutschen Hersteller sind entschlossen, ihr Engagement für die Elektrotechnologie unter Beweis zu stellen.
Volvo hat bekannt gegeben, ab 2019 schrittweise keine reinen Verbrennungsmotoren mehr zu produzieren. Renault und Nissan entwickeln seit 2007 Elektrofahrzeuge und haben sich in diesem Bereich eine starke Position erarbeitet.
Tesla und fast ein Dutzend weiterer Automobilhersteller werden die IAA 2017 nicht besuchen. Trotz ihrer Abwesenheit hat Teslas Model 3 bereits über 450.000 Vorbestellungen erhalten. Der Erfolg des Modells könnte die Nachfrage nach Plug-in-Hybriden verringern.
BMW arbeitet an einem elektrischen Modell, das mit Teslas Model 3 konkurrieren soll und voraussichtlich 2020 auf den Markt kommen wird. Volkswagen entwickelt fünf neue Elektromodelle, doch keines davon wird vor 2020 eingeführt. Der elektrische Mini befindet sich noch in der Entwicklung, ein konkretes Veröffentlichungsdatum steht jedoch noch nicht fest.
Die IAA 2017 unterstreicht den Wandel hin zur Elektromobilität bei den großen Herstellern. Neue Modelle und langfristige Strategien deuten auf einen Abschied vom klassischen Verbrennungsmotor hin. Die Branche setzt auf Innovation, um die wachsende Nachfrage nach elektrischer Mobilität zu bedienen.






