11 February 2026, 02:52

Karneval 2025: Polizei warnt vor Alkohol, Drogen und gefährlichen Kostümen

Eine Person in einem leuchtend gelben Kleid lächelt in der Mitte eines Faschingsplakats, umgeben von der fett gedruckten Schrift 'Fasching'.

Verrückte Feierlichkeiten - aber Vorsicht bei Alkohol und Kostümen - Karneval 2025: Polizei warnt vor Alkohol, Drogen und gefährlichen Kostümen

Bald werden die Karnevalsfeiern die Straßen mit zehntausenden Jecken füllen. Während Großstädte wie Köln, Düsseldorf und Mainz nach wie vor das Herzstück der Festlichkeiten bilden, warnen die Behörden vor Sicherheitsrisiken. Die Polizei ruft zu erhöhter Vorsicht im Umgang mit Alkohol, Drogen und unangemessenen Kostümen auf.

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Die Polizei hat auf mehrere Gefahren im Zusammenhang mit den Karnevalsumzügen hingewiesen. Attrappen von Waffen, provokante Outfits sowie Kostüme, die Sicht oder Bewegungsfreiheit einschränken, werden dringend abgeraten. Auch Verkleidungen mit militärischem oder polizeilichem Bezug, die täuschend echte Requisiten beinhalten, könnten zu Problemen führen.

Für Autofahrer gelten strenge Regeln: Für Fahrende unter 21 Jahren oder in der Probezeit herrscht absolute Alkoholabstinenz – bereits minimale Werte (0,0 Promille) sind verboten. Ab 0,3 Promille können Beamte den Führerschein sofort einziehen. Bei 0,5 Promille folgt ein automatisches Fahrverbot, während 1,1 Promille gerichtlich angeordnete Fahrverbote, Bußgelder und weitere Sanktionen nach sich ziehen. Rund um die Uhr werden Verkehrskontrollen durchgeführt, um diese Grenzen durchzusetzen.

Feiernde werden zudem vor K.-o.-Tropfen gewarnt: Dem Getränk beigefügte Drogen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen, darunter sexuelle Übergriffe. Die Polizei rät, Getränke niemals unbeaufsichtigt zu lassen und offene Getränke von Fremden abzulehnen, sobald man sich unwohl fühlt.

Obwohl keine genauen Besucherzahlen für Köln, Düsseldorf und Mainz vorliegen, zogen kleinere Veranstaltungen wie in Fulda, Braunschweig und Bocholt in den vergangenen Jahren zwischen 70.000 und 300.000 Menschen an. In den Karnevalshochburgen wird mit noch größeren Besuchermengen gerechnet.

Mit Beginn der Feiern wird die Polizei mit starkem Aufgebot präsent sein, um den Verkehr und die öffentliche Sicherheit zu überwachen. Im Fokus stehen die Vermeidung von alkoholisierten Vorfällen, Drogengefahren und Fehlverhalten. Die Behörden appellieren an alle Teilnehmenden, wachsam zu bleiben und die Sicherheit während der gesamten Festlichkeiten an erste Stelle zu setzen.