"Klar" kehrt 2026 mit neuen Moderator:innen und brisanten Themen zurück
Laila Bien"Klar" kehrt 2026 mit neuen Moderator:innen und brisanten Themen zurück
Das Investigativmagazin "Klar" kehrt 2026 mit einem neuen Sendeplan und frischen Moderator:innen zurück. Geplant sind sechs Folgen, beginnend am 15. April mit einem Schwerpunkt auf Angriffe gegen Polizeibeamt:innen. Die Sendung will sich mit zentralen gesellschaftlichen Konflikten und Versäumnissen in ganz Deutschland auseinandersetzen.
Die erste Folge unter dem Titel "Zielscheibe Polizei – Beleidigungen, Hass und Gewalt" wird bei NDR Fernsehen und BR Fernsehen ausgestrahlt. Zudem ist sie bereits vorab in der ARD Mediathek und auf den YouTube-Kanälen der Sendung abrufbar. Tanit Koch, ehemalige Chefredakteurin der "Bild", übernimmt für den NDR die Moderation dieser Folge.
Die Entscheidung des NDR, Julia Ruhs als Moderatorin zu ersetzen, löste Vorwürfe einer "Cancel Culture" aus. Dennoch wird Ruhs die zweite Folge am 29. April 2026 präsentieren sowie alle drei späteren Folgen, die der BR im Laufe des Jahres produziert.
Ursprünglich waren für 2026 nur drei Pilotfolgen vorgesehen. Die Erweiterung auf sechs Episoden zeigt jedoch den Ehrgeiz von NDR und BR, drängende Themen aufzugreifen. Kritiker:innen werfen der Sendung indes vor, sie stehe rechtspopulistischen Positionen zu nahe.
Mit einer Mischung aus Moderator:innen und einem erweiterten Programm wird "Klar" 2026 brisante Themen behandeln. Die erste Folge widmet sich der Gewalt gegen Polizist:innen, spätere Ausgaben setzen die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herausforderungen fort. Die Serie bleibt damit ein Kristallisationspunkt für Debatten über ihre redaktionelle Ausrichtung.






