16 March 2026, 10:26

Komsa AG setzt auf Stabilität und digitale Effizienz trotz Marktchancen und enger Margen

Eine Liniengrafik, die die erhöhte Ausgabe von BAAs über verschiedene Branchen zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Datendetails bereitstellt.

Komsa AG setzt auf Stabilität und digitale Effizienz trotz Marktchancen und enger Margen

Komsa AG veranstaltete ihre jährliche Hausmesse in Fredenhagen Offenbach unter dem Motto *"Komsa goes Mainhatten" und zog rund 700 Besucher an.** Mit einer optimistischen Ansprache eröffnete CSO Steffen Ebner die Veranstaltung und setzte damit einen positiven Akzent für die Zukunft des Unternehmens – trotz anhaltender Marktchancen.

CEO Toni Burger, der kürzlich die Nachfolge von Pierre-Pascal Urbon angetreten hat, unterstrich diese Zuversicht, räumte jedoch ein, dass enge Margen und schwaches Wachstum im IT-Distributionssektor weiterhin Druck ausübten.

Ebner verwies auf ermutigende wirtschaftliche Signale: Die Zahl der Insolvenzen liege deutlich unter dem Niveau von vor einem Jahrzehnt. Zudem deuten ein erneutes BIP-Wachstum und eine steigende Investitionsbereitschaft in Deutschland auf neue Chancen für die Branche hin. Burger pflichtete dieser Einschätzung bei und betonte, dass Komsa auf Stabilität und Kontinuität in der Strategie setze – statt auf radikale Kurswechsel.

Die Partnerschaft mit Westcoast, die seit der Übernahme 2023 weiter gefestigt wurde, trägt bereits Früchte. Durch gestraffte Prozesse und digitale Fortschritte konnte die Effizienz gesteigert, das Dienstleistungsangebot ausgebaut und die Wettbewerbsfähigkeit im deutschen ITK-Distributionsmarkt geschärft werden. Kostensenkungen und schnellere Auftragsabwicklung haben die Position von Komsa zusätzlich gestärkt, wobei Westcoast im Tagesgeschäft weiterhin eigenständig agiert.

Die Profitabilität bleibt ein zentrales Ziel – Komsa strebt eine EBITDA-Marge von mindestens zwei Prozent an. Wachstumsfelder sind unter anderem Software as a Service (SaaS) sowie Reparaturdienstleistungen am Standort Hartmannsdorf. Großprojekte mit Partnern wie Samsung und der Deutschen Telekom sind bereits angelaufen und unterstreichen das Vertrauen in diese Segmente.

Die Unternehmensführung hob hervor, dass wertschöpfende Dienstleistungen und hochmargige Geschäftsbereiche die Erfolgsgrundlage von Komsa bilden. Burger beschrieb die aktuelle Lage des Unternehmens als stabil und kündigte an, den unter seinem Vorgänger eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen.

Die Hausmesse der Komsa AG spiegelte vorsichtigen Optimismus in einem schwierigen Marktumfeld wider. Mit einer Strategie, die auf Effizienz, digitale Weiterentwicklung und profitable Nischen setzt, will das Unternehmen nachhaltiges Wachstum sichern. Während Schlüsselprojekte und Partnerschaften voranschreiten, bleibt der Fokus auf Stabilität und gezielter Expansion.

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