Königin Silvia diskutiert in Berlin über konkrete Schritte für besseren Kinderschutz
Raphaela HermighausenKönigin Silvia diskutiert in Berlin über konkrete Schritte für besseren Kinderschutz
Königin Silvia von Schweden hält sich heute in Berlin auf, um an einer Podiumsdiskussion zum Thema Kinderschutz teilzunehmen. Die Veranstaltung, ausgerichtet von der World Childhood Foundation Deutschland, vereint führende Persönlichkeiten aus Politik, Justiz und Gesellschaft. Ziel der Organisatoren ist es, konkrete Schritte und Verantwortlichkeiten für den besseren Schutz von Kindern in Deutschland zu benennen.
Die Gesprächsrunde findet ab 12 Uhr im Hotel Adlon statt und knüpft an den Runden Tisch 2024 an, der Anfang dieses Jahres im Schloss Bellevue stattfand. Unter den Teilnehmenden ist auch Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die die Initiative unterstützt.
Königin Silvia, die die World Childhood Foundation Deutschland 1999 ins Leben gerufen hat, wird eine zentrale Rolle in den Diskussionen einnehmen. Mitwirkend an der Organisation ist zudem Kerstin Claus, die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie praktische Maßnahmen zur Stärkung des Kinderschutzes in verschiedenen Bereichen umgesetzt werden können.
Die am 23. Dezember 1943 in Heidelberg geborene Königin setzt sich seit Langem für die Rechte von Kindern ein. Die heutige Zusammenkunft unterstreicht ihr anhaltendes Engagement für dieses Thema, an dem sich Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen beteiligen.
Ziel der Gesprächsrunde ist es, konkrete Handlungsempfehlungen und Zuständigkeiten für eine verbesserte Kinderschutzpolitik in Deutschland zu erarbeiten. Durch die Einbindung von Akteuren aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen soll ein gemeinsamer Rahmen für künftige Initiativen geschaffen werden. Die Ergebnisse könnten in den kommenden Monaten politische Entscheidungen und praktische Maßnahmen prägen.






