18 April 2026, 20:27

Luke Littlers schwierige Rückkehr: Kann er das deutsche Publikum in Berlin überzeugen?

Plakat, das eine Tanzveranstaltung in Paris ankündigt, mit Menschen im Vordergrund, einem Gebäude, Bäumen, Laternenpfählen und einem Zaun im Hintergrund und Text, der das Ereignis beschreibt.

Luke Littlers schwierige Rückkehr: Kann er das deutsche Publikum in Berlin überzeugen?

Luke Littler kehrt am kommenden Donnerstag in die Premier League nach Berlin zurück. Der junge Dartspieler hat in Deutschland bereits Erfahrung mit schwierigem Publikum gemacht. Sein anstehendes Spiel gegen Stephen Bunting ist sein achter Auftritt in der Saison 2026.

In der Vergangenheit hatte Littler mit deutschen Zuschauern zu kämpfen. Im April 2023 unterlag er Gian van Veen im Halbfinale des German Darts Grand Prix – begleitet von lautstarkem Buhrufen. Die Ablehnung setzte sich bei der European Tour 2024 in Hildesheim fort, wo Fans ihn während seines Spiels gegen Peter Wright auspfiffen.

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Bei der Europameisterschaft 2025 in Dortmund musste er sich James Wade geschlagen geben. Diese Erlebnisse haben ihn offen über seine Abneigung gegen Auftritte in Deutschland sprechen lassen.

Trotz der Herausforderungen strebt Littler in Berlin seinen dritten Saisonsieg an. Der ehemalige Profi Mark Webster glaubt, dass die negative Stimmung im Publikum ihn sogar zu besseren Leistungen antreiben könnte. Webster räumte ein, dass Littler nicht zu den Lieblingen der deutschen Fans zählt, sieht in der angespannten Atmosphäre aber auch eine mögliche Motivation.

Das Match in Berlin wird zeigen, wie gut Littler mit dem Druck einer feindseligen Zuschauerschaft umgehen kann. Ein Sieg wäre sein dritter Erfolg in der Premier-League-Saison 2026 – und gleichzeitig eine Chance, das Bild der deutschen Dart-Fans von ihm zu verändern.

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