26 April 2026, 14:32

Merz schließt Rentenkürzungen aus – CDA feiert 80-jähriges Jubiläum mit klaren Signalen

Weißer Hintergrund mit zentralem fetten schwarzen Text, der "sozialdemokratische und arbeiterpartei" enthält, eingerahmt von einem dünnen schwarzen Rand, in einer modernen professionellen Schriftart.

Merz schließt Rentenkürzungen aus – CDA feiert 80-jähriges Jubiläum mit klaren Signalen

CDA feiert 80-jähriges Bestehen – Merz schließt Rentenkürzungen unter seiner Führung aus

Die Arbeitnehmerorganisation der CDU, die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), hat in Marburg ihren Bundesparteitag zum 80-jährigen Jubiläum abgehalten. Bei der Veranstaltung betonte Parteichef Friedrich Merz erneut, dass es unter seiner Führung keine Rentenkürzungen geben werde. Gleichzeitig sorgten jüngste Äußerungen zur Zukunft der Renten für Spannungen.

Auf dem Parteitag wurde Dennis Radtke mit großer Mehrheit als CDA-Bundesvorsitzender wiedergewählt. Im Mittelpunkt der Debatten standen wirtschaftliche Reformen, Änderungen bei der Erbschaftsteuer sowie die anstehenden Rentenvorschläge, die bis Ende Juni vorgelegt werden sollen.

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Merz sprach vor den Delegierten unter dem Motto "80 Jahre Soziale Marktwirtschaft" und unterstrich die Notwendigkeit von Reformen in Deutschland, mahnte jedoch zu einem ausgewogenen Vorgehen. Die Einheit der Union war ein weiterer zentraler Punkt seiner Rede.

Zuvor hatte Merz bei einer Veranstaltung des Bankenverbandes angedeutet, dass Renten künftig möglicherweise nur noch ein Grundeinkommen im Alter sichern könnten. Diese Aussage zog Kritik von Radtke nach sich, der ihm vorwarf, unnötig Verunsicherung zu stiften. Auf dem Parteitag präzisierte Merz jedoch, dass unter seiner Führung keine Rentenkürzungen erfolgen würden. Radtke bedankte sich später für die klärenden Worte.

Die CDA verabschiedete zudem einen Grundsatzantrag zur Reform der Erbschaftsteuer. Die Delegierten erwarten nun die Empfehlungen der Rentenkommission, die bis zum 30. Juni vorliegen sollen und langfristige Stabilität des Systems zum Ziel haben.

Radtkes Wiederwahl zum Bundesvorsitzenden erfolgte mit 87 Prozent der gültigen Stimmen und festigte seine Position in der Partei.

Der Parteitag endete mit einer klaren Absage an unmittelbare Rentenkürzungen, ließ jedoch Fragen zu künftigen Reformen offen. Der anstehende Bericht der Rentenkommission wird die weiteren Entscheidungen prägen. Gleichzeitig zeigt der Fokus der CDA auf Erbschaftsteuer und Wirtschaftspolitik, dass die innerparteilichen Debatten in der CDU anhalten.

Quelle