Mönchengladbach diskutiert nachhaltige Wärmeversorgung für Kommunen und Industrie
Laila BienMönchengladbach diskutiert nachhaltige Wärmeversorgung für Kommunen und Industrie
Regionale Wärmekonferenz in Mönchengladbach: Kommunen diskutieren nachhaltige Energiezukunft
Vom 27. bis 28. Januar 2026 fand in Mönchengladbach eine regionale Wärmekonferenz statt, bei der Führungskräfte über die Zukunft der Wärmeversorgung und den Übergang zu nachhaltiger Energie in Städten und Gemeinden diskutierten. Unter den Teilnehmenden war auch Grevenbroichs Bürgermeister Klaus Krützen, der die Notwendigkeit lokaler Lösungen für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen betonte.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen langfristige Strategien für die Wärmeversorgung von Privathaushalten, Unternehmen und der Industrie. Die neu gegründete NEW Smart Grevenbroich GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, die Region mit nachhaltiger, sicherer und klimafreundlicher Wärme zu versorgen – bei gleichzeitiger Gewährleistung einer zuverlässigen Energieversorgung und geringerer Umweltbelastung.
Ein zentrales Thema war die strukturelle Transformation des Standortes des Kraftwerks Frimmersdorf. Erörtert wurde, wie die Abwärme der Anlage für lokale Bedarfe genutzt werden könnte. Zudem wurde das Potenzial untersucht, energieintensive Betriebe wie Rechenzentren anzusiedeln, um die regionale Wirtschaft zu stärken.
Bürgermeister Krützen unterstrich, dass Städte bei der Wärmeeinwende eine Vorreiterrolle einnehmen müssten. Er verwies auf die Bemühungen Grevenbroichs, durch strukturellen Wandel wirtschaftliche Wertschöpfung zu generieren, ohne die Bezahlbarkeit der Wärmeversorgung aus den Augen zu verlieren. Die Konferenz bot eine Plattform für Vernetzung und Ideenaustausch, wie Kommunen sich an die neuen energetischen Anforderungen anpassen können.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig Zusammenarbeit ist, um eine nachhaltige Wärmezukunft zu sichern. Grevenbroichs Pläne, Industriebrachen umzunutzen und neue Unternehmen anzuziehen, könnten anderen Regionen als Vorbild dienen. Die Diskussionen werden dazu beitragen, die Weichen für bezahlbare und umweltfreundliche Wärmeversorgung in den kommenden Jahren zu stellen.






