MTV Wolfenbüttel kämpft um Trainingsplatz nach überraschender Sperrung durch die Stadt
Frieder LachmannMTV Wolfenbüttel kämpft um Trainingsplatz nach überraschender Sperrung durch die Stadt
MTV Wolfenbüttel wirft Stadtverwaltung vor, Hauptplatz im Meesche-Sportpark überraschend gesperrt zu haben
Der Verein kritisiert, dass die plötzliche Schließung des Hauptspielplatzes im Meesche-Sportpark die Vorbereitungen auf die neue Landesliga-Saison empfindlich gestört habe. In der Folge mussten die Spieler ihr Training verlegen und geplante Testspiele absagen.
Die Stadtverwaltung begründete die Sperrung mit einer vorgeschriebenen Ruhe- und Sanierungsphase für den Platz. Der vier- bis fünfwöchige Stillstand sei aufgrund von Personalengpässen und der Hauptsaison notwendig gewesen. Trotz dieser Herausforderungen wurde dem Verein bereits ab dem 14. Juli eine vorzeitige Nutzung des Hauptplatzes ermöglicht.
Die erste Trainingseinheit der Mannschaft fand stattdessen in Adersheim statt. Der Verein behauptet, die überraschende Schließung habe sie ohne angemessene Trainingsmöglichkeiten zurückgelassen. Die Stadt wies jede Schuld von sich und betonte, bereits im Mai alle Sportvereine um ihre wichtigsten Termine gebeten zu haben.
Zudem verwiesen die Verantwortlichen darauf, dass MTV Wolfenbüttel auf Ausweichplätze im Meesche-Sportpark sowie an der Halberstädter Straße zurückgreifen könne. Eine Haftung für mögliche finanzielle Verluste durch die Sperrung lehnten sie ab. Die Verwaltung forderte den Verein zu einer professionelleren Kommunikation und besseren Planung auf, um künftige Konflikte zu vermeiden.
Der Platz im Meesche-Sportpark bleibt vorerst gesperrt. Bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten muss MTV Wolfenbüttel auf andere Anlagen ausweichen. Die Stadt beharrt darauf, dass die Entscheidung notwendig war und frühzeitig angekündigt wurde.
