21 April 2026, 00:35

München erlebt emotionalen Marsch für das Leben mit tausenden Teilnehmern

Eine große Gruppe von Menschen marschiert eine baumbestandene Straße in Berlin entlang, einige halten Kameras, mit einem Gebäude und einem klaren Himmel im Hintergrund.

München erlebt emotionalen Marsch für das Leben mit tausenden Teilnehmern

Tausende versammelten sich am Samstag in München zum sechsten jährlichen Marsch für das Leben. Die Veranstaltung zog Unterstützer an, die sich für eine "Kultur des Lebens" einsetzen und Abtreibungen ablehnen, während gleichzeitig eine kleinere Gruppe von Gegenprotestlern auf die Straße ging. Veranstalter und Polizei gaben unterschiedliche Teilnehmerzahlen an – die Schätzungen lagen zwischen 4.500 und 7.000 Menschen.

Der Marsch begann wie geplant, wobei die Teilnehmenden strengere Schutzmaßnahmen für ungeborene Kinder forderten. Silja Fichtner, Vorsitzende der Initiative Stimme der Ungeborenen, betonte die Notwendigkeit, das Leben vom Zeitpunkt der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu verteidigen. Mehrere römisch-katholische Bischöfe unterstützten die Kundgebung mit Grußbotschaften.

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Eine Gruppe von etwa 1.500 Gegenprotestlern organisierte gleichzeitig Demonstrationen gegen den Marsch. An einer Stelle blockierten sie eine Straße und brachten den Zug für etwa 45 Minuten zum Stehen. Die Veranstalter werteten die hohe Beteiligung später als Reaktion auf den wachsenden Druck von Abtreibungsrechtsbefürwortern.

Der nächste Marsch für das Leben ist bereits für den 19. September geplant, mit Veranstaltungen in Berlin und Köln. Die Samstagsdemonstration war das sechste Mal, dass München Gastgeber des Marsches war. Die Auseinandersetzung zwischen Teilnehmenden und Gegenprotestlern unterstrich die anhaltende Debatte über Abtreibungsrechte in Deutschland. Künftige Veranstaltungen in Berlin und Köln werden voraussichtlich ähnlich große Aufmerksamkeit von beiden Seiten auf sich ziehen.

Quelle