08 June 2026, 10:23

Neobroker wie Trade Republic bringen Rekordzahlen an die deutsche Börse

EU-Verordnung trifft Neobroker: Was ändert sich für Trade Republic & Co.

Neobroker wie Trade Republic bringen Rekordzahlen an die deutsche Börse

Immer mehr Deutsche investieren in Aktien – so viele wie nie zuvor. Eine neue Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) zeigt einen stetigen Anstieg der Aktionärszahlen in den vergangenen fünf Jahren. Treibende Kraft hinter diesem Trend sind junge Fintech-Unternehmen, die den Handel und das Sparen revolutionieren.

Zwischen 2020 und 2025 stieg die Zahl der Aktienbesitzer in Deutschland von 12,7 Millionen auf 14,1 Millionen. Dieser Zuwachs fällt zusammen mit dem Aufstieg der Neobroker wie Trade Republic und Scalable Capital. Beide Plattformen haben den Wertpapierhandel günstiger und zugänglicher gemacht.

Die Fintech-Firmen haben ihr Angebot mittlerweile über den reinen Aktienhandel hinaus erweitert. Trade Republic bietet etwa über Finanzen.net Zero Kindersparpläne an, während Scalable Capital auf derselben Plattform auch verzinsliche Tagesgeldkonten im Programm hat. Ihr Ziel bleibt dabei dasselbe: niedrige Gebühren bei gleichzeitig breiterem Finanzdienstleistungsangebot.

Obwohl beide Unternehmen erst vor wenigen Jahren gegründet wurden, verzeichnen sie ein rasantes Wachstum. Mit nutzerfreundlichen Apps und wettbewerbsfähigen Preisen haben sie Millionen neuer Anleger gewonnen. Traditionelle Banken sehen sich zunehmend mit dieser digitalen Konkurrenz konfrontiert.

Der Trend zu kostengünstigen Investments hat mehr Menschen an die Börse gebracht. Mit nun 14,1 Millionen Deutschen, die Aktien besitzen, kommt den Neobrokern eine Schlüsselrolle bei dieser Entwicklung zu. Ihre stetig wachsenden Dienstleistungen deuten darauf hin, dass der Privatkundenhandel weiter an Fahrt aufnehmen wird.

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