Neue Chefin für Berliner Generalstaatsanwaltschaft: Claudia Gorf übernimmt am 1. Dezember
Raphaela HermighausenNeue Chefin für Berliner Generalstaatsanwaltschaft: Claudia Gorf übernimmt am 1. Dezember
Berliner Generalstaatsanwaltschaft bekommt zum 1. Dezember 2023 neue Leitung
Ab dem 1. Dezember 2023 übernimmt Claudia Gorf die Führung der Berliner Generalstaatsanwaltschaft. Sie löst Margarete Koppers ab, die mit Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren in den Ruhestand geht. Der Wechsel erfolgt gemäß den üblichen Regelungen für diese Position.
Margarete Koppers hatte im März 2018 als erste Frau die Leitung der Behörde übernommen. Nun scheidet sie turnusgemäß aus dem Amt aus. Ihr Ausscheiden markiert das Ende einer bemerkenswerten Amtszeit.
Claudia Gorf, gebürtige Hannoveranerin, bringt umfangreiche Erfahrung mit. Sie studierte Jura in ihrer Heimatstadt und trat 2001 in den Dienst der Staatsanwaltschaft ein. Seit 2021 wirkt sie als Oberstaatsanwältin beim Bundesgerichtshof.
Ihre Ernennung wurde von Justizsenator Felor Badenberg (CDU) vorgeschlagen. Die schwarz-rote Koalitionsregierung billigte ihre Nominierung. Gorf wird ein Team von 135 Mitarbeitenden in der Generalstaatsanwaltschaft leiten, darunter 33 Oberstaatsanwält:innen.
Zudem verantwortet sie über 1.700 Beschäftigte in den Staatsanwaltschaften des Landes und der Bezirke. Beide Behörden werden derzeit von Frauen geführt. Gorf gilt als Expertin für die Bekämpfung von Terrorismus und schweren Bedrohungen der nationalen Sicherheit.
Am 1. Dezember 2023 tritt Claudia Gorf ihr Amt an. Sie übernimmt eine gut aufgestellte und große Behörde. Ihre Erfahrung in komplexen Ermittlungsverfahren soll die juristische Arbeit in Berlin weiter stärken.






