12 February 2026, 07:01

Nordmainische S-Bahn: Neue Strecke soll Hanau und Frankfurt ab 2030 verbinden

Ein Zug fährt aus einem Tunnel mit Gebäuden im Hintergrund.

Nordmainische S-Bahn: Neue Strecke soll Hanau und Frankfurt ab 2030 verbinden

Neue S-Bahn-Strecke: Die Nordmainische S-Bahn verbindet ab den frühen 2030er-Jahren Hanau, Maintal und Frankfurt

Bis zu den frühen 2030er-Jahren soll die neue Nordmainische S-Bahn Hanau, Maintal und Frankfurt miteinander verbinden. Das mit über zwei Milliarden Euro veranschlagte Projekt zielt darauf ab, die Überlastung des Frankfurter Bahnknotens zu verringern und gleichzeitig die regionalen Verkehrsverbindungen zu verbessern. Die Planung der Strecke zieht sich bereits seit fast 40 Jahren hin – ein Umstand, der von Fahrgastverbänden wegen der Verzögerungen kritisiert wird.

Im Rahmen des Vorhabens entstehen 19 Kilometer neue Gleise, darunter ein 1,4 Kilometer langer Tunnel zwischen der Station Konstablerwache und Frankfurt (Main) Ost. Zwei neue Bahnhöfe werden gebaut: Frankfurt-Ost (tief) und Frankfurt-Fechenheim. Der Hanauer Hauptbahnhof erhält einen zusätzlichen Bahnsteig, und bestehende Haltepunkte entlang der Strecke werden modernisiert.

Die Bauarbeiten sind in drei Abschnitte unterteilt, wobei zunächst in Frankfurt und Maintal begonnen wird. Allerdings könnten die Arbeiten zu erheblichen Behinderungen führen, darunter mögliche Vollsperrungen der Strecke – ähnlich wie bei den Sanierungsarbeiten der S6. Trotz des Umfangs des Projekts sind neben den beiden neuen Stationen keine weiteren S-Bahn-Halte geplant.

Die Fahrgastorganisation Pro Bahn übt Kritik an der langjährigen Planungsphase, die bereits in den 1980er-Jahren begann. Die neue Verbindung soll Entlastung für das überlastete Frankfurter Schienennetz bringen und Pendlerinnen und Pendlern in der Region schnellere und zuverlässigere Verbindungen bieten.

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Nach Fertigstellung wird die Nordmainische S-Bahn eine direkte Verbindung zwischen Hanau und Frankfurt herstellen, die Reisezeiten verkürzen und die Abhängigkeit vom überlasteten zentralen Knotenpunkt verringern. Die Investition von zwei Milliarden Euro umfasst neue Infrastruktur, modernisierte Bahnhöfe und eine höhere Kapazität. Die vollständige Inbetriebnahme ist für die frühen 2030er-Jahre vorgesehen.