Noventi überwindet Krise und plant Wachstum bis 2030
Noventi hat ein umfassendes Restrukturierungsprogramm abgeschlossen und damit seine finanziellen Schwierigkeiten überwunden – dank Kostensenkungen und dem Verkauf von Vermögenswerten. Das zum Apothekerverband FSA gehörende Unternehmen stabilisierte 2022 seine Geschäfte und sicherte sich frisches Kapital. Nun hat die Führungsebene ehrgeizige Pläne für das weitere Wachstum vorgestellt.
Die als "herkuleische Aufgabe" bezeichnete Umstrukturierung wurde nach Angaben von Andreas Buck, Vorsitzender des FSA und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von Noventi, im vergangenen Jahr abgeschlossen. Das Unternehmen senkte die Kosten, trennte sich von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Assets und konsolidierte die operativen Ergebnisse. Diese Maßnahmen ermöglichten es Noventi, eine Konsortialkreditvereinbarung mit einer Bankengruppe unter Führung der Deutschen Apotheker- und Ärztebank abzuschließen.
Finanzvorstand Frank Steimel bestätigte den erfolgreichen Abschluss des Programms "Fokus 2025". Holger Wessling, Vorsitzender des Aufsichtsrats, betonte das Engagement der Mitarbeiter und der Führungskräfte bei der Umsetzung der Veränderungen. Auch Vorstandsvorsitzender Mark Bühm dankte den Beschäftigten, Kunden und Stakeholdern für ihre Unterstützung in der schwierigen Phase.
Mit soliden Finanzen im Rücken hat Noventi nun ein neues langfristiges Ziel gesteckt: Das Unternehmen will in Produkte und Infrastruktur investieren und bis 2030 zum Qualitätsführer in den Bereichen Abrechnung und Bestandsmanagement aufsteigen.
Die erfolgreiche Wende hat Noventi nicht nur stabilisiert, sondern auch den Weg für künftiges Wachstum geebnet. In der nächsten Phase stehen strategische Investitionen im Mittelpunkt, um die Marktposition weiter zu stärken. Die Führung ist überzeugt: Die harte Arbeit der vergangenen Jahre hat den Grundstein für die Expansion gelegt.






