Nutzt Kanzler Merz heimlich KI für seine Reden – und was sagt die Regierung dazu?
Anton BlochNutzt Kanzler Merz heimlich KI für seine Reden – und was sagt die Regierung dazu?
Fragen zur Nutzung von KI in Reden deutscher Politiker sind aufgekommen. Medienberichten zufolge hat Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt in seinen Ansprachen KI-generierte Inhalte verwendet. Die Bundesregierung hat bisher nicht bestätigt, ob Bundeskanzler Friedrich Merz ähnliche Hilfsmittel einsetzt.
Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer sah sich mehrfach mit Nachfragen zur möglichen KI-Beteiligung an den Reden des Kanzlers konfrontiert. Seine Antwort: „Die Worte des Kanzlers sind die Worte des Kanzlers.“ Später fügte Meyer hinzu, dass die Äußerungen Merz’ allein ihm zuzurechnen seien.
Unterdessen deuten Recherchen der Transparenzplattform Frag den Staat darauf hin, dass Voigt in mehreren Texten auf KI-gestützte Inhalte zurückgegriffen hat. Die Erkenntnisse haben eine breitere Debatte über den Einsatz von KI in der politischen Kommunikation ausgelöst.
Weder eine Bestätigung noch eine Dementierung zur KI-Nutzung in Merz’ Reden liegt vonseiten der Regierung vor. Voigts dokumentierte Nutzung solcher Tools ist hingegen bereits bekannt. Der Fall unterstreicht die wachsende Skepsis gegenüber dem Einfluss von Technologie auf politische Botschaften.






