02 April 2026, 22:26

Offenbach verdoppelt Notfallgebühren – warum die Rettung teurer wird

Rettungswagen vor einem Gebäude mit Krankenhausschild, Fenstern, Geländern und verschiedenen Anschlägen geparkt.

Offenbach verdoppelt Notfallgebühren – warum die Rettung teurer wird

Offenbach ist der offizielle Anbieter des Rettungsdienstes für seine Einwohner. Die Stadt garantiert rund um die Uhr den Zugang zu Krankenwagen, Rettungssanitätern und Notärzten. Eine zentrale Leitstelle, betrieben von der Feuerwehr, koordiniert alle Notrufeinsätze.

Bürger können unter der Nummer 112 sowohl bei Bränden als auch medizinischen Notfällen Hilfe anfordern. Die Nachfrage nach diesen Dienstleistungen steigt kontinuierlich: Die jährlichen Einsatzzahlen erhöhten sich von 23.309 im Jahr 2018 auf 29.365 im Jahr 2022.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Um die steigenden Kosten zu decken, wird die Gebühr für jeden Nottransport von 61,50 Euro auf 126,50 Euro angehoben. Mit dieser Anpassung sollen die Ausgaben ausgeglichen werden, da allein die Organisation des Rettungsdienstes die Stadt jährlich etwa 2,6 Millionen Euro kostet.

Das Land Hessen leistet einen jährlichen Zuschuss von 0,35 Euro pro Einwohner. Offenbach erstattet sich zudem einen Teil der Kosten, indem es die Krankenversicherungen für Notfalleinsätze in Rechnung stellt.

Die erhöhte Transportgebühr tritt in Kraft, um den Erhalt des städtischen Rettungsdienstes zu sichern. Angesichts der wachsenden Einsatzzahlen tragen die finanziellen Anpassungen dazu bei, die rund um die Uhr verfügbare medizinische und brandschutztechnische Notfallversorgung aufrechtzuerhalten. Das System bleibt über die Leitstelle der Feuerwehr voll funktionsfähig.

Quelle