Öffentlich-rechtliche Sender dominieren an Christi Himmelfahrt mit Rekordquoten
Anton BlochÖffentlich-rechtliche Sender dominieren an Christi Himmelfahrt mit Rekordquoten
Quoten an Christi Himmelfahrt und am darauffolgenden Donnerstag: Öffentlich-rechtliche Sender dominieren, Privatfernsehen punktet in Nischen
Die deutschen Fernsehquoten an Christi Himmelfahrt und am folgenden Donnerstag zeigten klare Gewinner auf verschiedenen Sendern. Während die öffentlich-rechtlichen Anstalten die Primetime dominierten, konnten sich die Privatsender in speziellen Zielgruppen behaupten.
Am Donnerstagabend verfolgten 5,01 Millionen Zuschauer den Kroatien-Krimi: Gefahr im Verzug (ARD), was einem Marktanteil von 22,7 Prozent entsprach. Die Produktion übertrumpfte später Lena Lorenz: Wahlverwandtschaft (ZDF), das in der Primetime auf 3,11 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 14,1 Prozent kam.
An Christi Himmelfahrt setzten die Privatsender Akzente. Bei Sat.1 führte Das 1%-Quiz mit 1,30 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 6,2 Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte die Sendung 0,31 Millionen Zuschauer (8,3 Prozent).
ProSiebens Germany’s Next Topmodel lockte insgesamt 1,04 Millionen Zuschauer an (5,1 Prozent Marktanteil) und kam bei den jüngeren Zuschauern auf 0,44 Millionen (11,7 Prozent). Knapp dahinter lag RTL mit Dune: Teil Zwei, der 1,03 Millionen Zuschauer (5,4 Prozent) verzeichnete.
Der Nischensender One der ARD übertrug das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest und erreichte 0,88 Millionen Zuschauer (4,7 Prozent Marktanteil). In der jungen Zielgruppe sank die Zuschauerzahl auf 0,35 Millionen bei einem Marktanteil von 9,8 Prozent.
Am späten Abend führte das heute journal (ZDF) mit 2,83 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 14,1 Prozent, gefolgt von der ARD-Satire extra 3 mit 2,30 Millionen Zuschauern (12,0 Prozent).
Insgesamt sicherten sich die öffentlich-rechtlichen Sender die höchsten Zuschauerzahlen, angeführt von Krimiserien und Nachrichtensendungen. Die Privatsender überzeugten in ihren Zielgruppen, während das zweite ESC-Halbfinale auf dem Nischensender geringere Reichweiten erzielte.
