30 May 2026, 20:26

Olivia Rodrigo kontert Kritik an ihren Babydoll-Kleidern: "Seltsam und beunruhigend"

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigo kontert Kritik an ihren Babydoll-Kleidern: "Seltsam und beunruhigend"

Popstar Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren Babydoll-Kleidern und nennt die Vorwürfe „seltsam und beunruhigend“. Die Diskussion entbrannte kurz vor der Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love, das am 12. Juni erscheint. Die Platte enthält bereits erfolgreiche Singles wie Drop Dead und The Cure, die mit ihren provokanten Optiken für Aufsehen sorgten.

Auslöser der Debatte war Rodrigos Auftritt in einem verspielt-verschnörkelten Babydoll-Kleid im Musikvideo zu Drop Dead. Kritiker warfen ihr vor, kindliche Ästhetik zu sexualisieren – eine Anschuldigung, die online eine breite Diskussion auslöste. Als sie ein ähnliches Outfit bei einem Live-Auftritt in Barcelona trug, verschärfte sich die Kritik weiter.

In einem aktuellen Podcast-Interview verteidigte Rodrigo ihre Modewahl und bezeichnete die Reaktionen als „beunruhigend“. Die Sängerin argumentiert, der Shitstorm spiegle tiefere gesellschaftliche Probleme wider: Oft würden Mädchen für männliche Begierden verantwortlich gemacht, während problematisches Verhalten verharmlost werde.

Ihr Stil ist inspiriert von feministischen Punk-Ikonen wie Kathleen Hanna und Courtney Love, die in den 1990ern mit Konventionen brachen – eine Tradition, die Rodrigo bewusst fortsetzt.

Das Album You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love erscheint nächsten Monat und enthält bereits zwei Hit-Singles. Rodrigos Umgang mit der Kontroverse zeigt: Sie wird ihre ästhetische Haltung nicht ändern. Stattdessen deutet sie die Debatte als Teil einer größeren Diskussion über Geschlechterrollen, Macht und gesellschaftliche Doppelmoral.

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