Opel feiert Rekord-Selbstzulassungen und kehrt 2016 in die Gewinnzone zurück
Raphaela HermighausenOpel feiert Rekord-Selbstzulassungen und kehrt 2016 in die Gewinnzone zurück
Opel verzeichnete in den ersten zehn Monaten des Jahres 2016 die höchste Selbstzulassungsquote seit einem Jahrzehnt. Die Zahlen des deutschen Automobilherstellers kletterten auf 44,1 Prozent – deutlich über dem Marktdurchschnitt von 29,7 Prozent. Dieser Anstieg fällt in eine Phase, in der die Marke unter der Führung von Vorstandschef Karl-Thomas Neumann ihre Position weiter stärkt.
Zwischen Januar und November 2016 stieg Opels Marktanteil in Deutschland auf 7,3 Prozent. Gleichzeitig erreichte das Unternehmen sein finanzielles Ziel und kehrte 2016 in die Gewinnzone zurück. Ein besonderer Höhepunkt war der neue Opel Astra, der im selben Jahr die renommierte Auszeichnung „Auto des Jahres“ gewann.
Unter Neumanns Leitung hat Opel in den vergangenen drei Jahren eine bemerkenswerte Wandlung durchlaufen. Während Wettbewerber wie Ford, Volkswagen, Hyundai und Škoda niedrigere Selbstzulassungsquoten verzeichneten, stach Opel deutlich hervor. Ford kam beispielsweise nur auf 22,4 Prozent – fast die Hälfte von Opels Wert. Auch Marken wie Nissan, Renault und Seat wiesen hohe Selbstzulassungszahlen auf, doch keine überflügelte Opel.
Der gesamte deutsche Automarkt verzeichnete ebenfalls ein Wachstum: Die Neuzulassungen von Personenkraftwagen stiegen bis Ende November 2016 im Jahresvergleich um etwa sieben Prozent. Opels starke Performance spiegelt sowohl das verbesserte Modellangebot als auch die sich wandelnde Branchenlandschaft wider.
Die Selbstzulassungsquote von 44,1 Prozent markiert einen bedeutenden Meilenstein für Opel. Die finanzielle Erholung des Unternehmens, preisgekrönte Modelle und der wachsende Marktanteil deuten auf eine erfolgreiche Wende hin. Diese Ergebnisse festigen Opels Rolle als wichtiger Akteur im expandierenden deutschen Automobilsektor.






