17 March 2026, 08:24

PETA fordert Ende der Jagd: Warum Millionen Tiere jährlich unnötig sterben müssen

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde, mit einer Flagge im Hintergrund und Text unten mit der Aufschrift "Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden".

PETA fordert Ende der Jagd: Warum Millionen Tiere jährlich unnötig sterben müssen

Forderungen nach einem Ende von Jagd und Angeln als Freizeitvergnügen werden in Deutschland immer lauter. Die Tierrechtsorganisation PETA fordert strengere Gesetze und argumentiert, dass das Töten aus Vergnügen weder ethisch vertretbar noch notwendig sei. Aktuell zirkulieren Petitionen, die ein Verbot von Trophäenfotos, Treibjagden und sogar religiösen Bräuchen im Zusammenhang mit der Jagd zum Ziel haben.

Jährlich schießen lizenzierte Jäger in Deutschland über fünf Millionen Wildtiere. Weitere 200.000 Katzen fallen den Jagdaktivitäten zum Opfer. Angler verletzen unterdessen Millionen von Fischen mit Haken, was zu Qualen und einem langsamen Erstickungstod führt. PETA betont, dass Fische fühlende Wesen sind – sie können Schmerzen empfinden, sich im Spiegel erkennen und soziale Bindungen eingehen.

Die Jagd stört zudem Tierpopulationen, indem sie soziale Strukturen zerstört und die Fortpflanzungsraten erhöht. Die Natur reguliert Wildtierbestände jedoch bereits auf natürliche Weise durch Wetter, Krankheiten und Nahrungsangebot. Peter Höffken, Sprecher von PETA, argumentiert, dass die Jagd keinen ökologischen Nutzen habe und ethisch nicht zu rechtfertigen sei.

Trotz öffentlicher Ablehnung gibt es in keinem deutschen Bundesland derzeit Einschränkungen für die Freizeitjagd lizenzierter Personen. Zwar existieren bundesweite Vorschriften für die Erteilung von Jagdscheinen, die Praxis selbst bleibt jedoch legal. Weitere Petitionen fordern nun einen Boykott von Regionen, in denen Wölfe bejagt werden, sowie ein Ende von Kirchendiensten, die Jagdtraditionen feiern.

PETA warnt Tierfreunde davor, Jagd- und Angelveranstaltungen überhaupt zu besuchen. Die Organisation besteht darauf, dass das Töten aus Spaß in einer modernen, mitfühlenden Gesellschaft keinen Platz habe.

Die Debatte über Jagd und Angeln in Deutschland spitzt sich zu. Da jährlich Millionen Tiere getötet werden, betonen Aktivisten, dass die bestehenden Gesetze Wildtiere nicht ausreichend vor unnötigem Leid schützen. Die Forderungen nach Veränderung umfassen nun Petitionen, öffentliche Boykotte und den Ruf nach schärferen Regelungen.

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