25 April 2026, 10:27

Pfeffenhausen wird zum Hotspot für Wasserstoffforschung mit 84 Millionen Euro Förderung

Ein schlankes, modernes Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug mit glänzendem schwarzen Finish, beschriftet mit seinen Komponenten einschließlich der Batterie und des Kraftstofftanks, vor einem hellgelben Hintergrund.

Pfeffenhausen wird zum Hotspot für Wasserstoffforschung mit 84 Millionen Euro Förderung

Pfeffenhausen sichert Millionenförderung für Spitzenforschungszentrum zu Wasserstoff

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Das Bundesverkehrsministerium hat am 10. Februar 2026 grünes Licht für 54 Millionen Euro zur Finanzierung des Wasserstoff-Technologie- und Anwendungszentrums (WTAZ) in Pfeffenhausen gegeben. Das Projekt, das 2021 in einem bundesweiten Wettbewerb ausgewählt wurde, kann nach Jahren der Planung nun in die Umsetzung gehen.

Das WTAZ wird sich auf Wasserstoffantriebe und Betankungssysteme konzentrieren und dabei flüssigen, kryokomprimierten sowie gasförmigen Wasserstoff erforschen. Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder betonte die überregionale Bedeutung des Zentrums, das weit über die lokale Ebene hinaus strahlen werde.

Die 54 Millionen Euro des Bundes fließen in die Schlüsselinfrastruktur: 22 Millionen erhalten zwei Wirtschaftskonsortien für den Bau einer wasserstofftauglichen Testhalle und einer Verflüssigungsanlage. Weitere 30 Millionen sind für drei regionale Hochschulen vorgesehen, die im WTAZ eigene Forschungslabore einrichten.

Auch der Freistaat Bayern steuert bis zu 30 Millionen Euro bei. Bürgermeister Florian Hölzl erklärte, die rechtssicheren Förderzusagen seien der Lohn für jahrelange intensive Vorarbeit. Noch 2026 will die Kommune mit der Vermarktung von Gewerbeflächen rund um das WTAZ beginnen, um weitere Investitionen anzuziehen.

Mit den gesicherten Mitteln – insgesamt 84 Millionen Euro aus Bundes- und Landeshaushalten – wird das WTAZ in Pfeffenhausen zu einem zentralen Innovationsstandort für Wasserstofftechnologien. Das Vorhaben soll sowohl die regionale Entwicklung als auch den deutschen Wasserstoffsektor vorantreiben.

Quelle